Aktualisiert 20.05.2020 10:58

My Lovestory

«Am Hochzeitstag sagte er mir, dass mein Brautkleid hässlich ist»

Jana* (23) fütterte ihren Ex durch, machte den Haushalt, beschenkte ihn. Doch schon zwei Monate nach der Hochzeit wollte Ivan* (21) die Scheidung.

von
Julia Ullrich, Zora Schaad
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Jana* (23) verliebte sich 2015 in den zwei Jahre jüngeren Ivan*.

Jana* (23) verliebte sich 2015 in den zwei Jahre jüngeren Ivan*.

privat
2018 heiraten die beiden. Doch die rosa Brille verflüchtigte sich schnell. (Symbolbild)

2018 heiraten die beiden. Doch die rosa Brille verflüchtigte sich schnell. (Symbolbild)

Getty Images/iStockphoto
 «Am Tag der Hochzeit war er schlecht drauf, motzte mich an, mein Hochzeitskleid sei hässlich», so Jana.  (Symbolbild)

«Am Tag der Hochzeit war er schlecht drauf, motzte mich an, mein Hochzeitskleid sei hässlich», so Jana. (Symbolbild)

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Darum gehts

  • Jana* (23) verliebte sich 2015 in den zwei Jahre jüngeren Ivan* aus Serbien.
  • Die junge Frau war sofort hin und weg und machte ihrem Liebsten viele Geschenke.
  • 2018 heirateten die beiden in der Schweiz.
  • Doch das Glück hielt nicht lange: Bereits nach zwei Monaten verlangte Ivan die Scheidung.
  • Jana blieb mit gebrochenem Herzen und einem Schuldenberg zurück.

«Ich kannte Ivan schon länger durch meine Familie in Serbien, aber nur vom Sehen her. 2015 begannen wir einander zu schreiben. Er machte mir Komplimente und ich verliebte mich. In den Ferien sah ich ihn endlich. Für mich war alles rosarot. Die Warnungen meiner Freunde ignorierte ich.

Das Verhältnis zu meinen Eltern verschlechterte sich. Ich sprach kaum mehr mit ihnen und zog schliesslich aus. Von der Schweiz aus schickte ich Ivan Geld und Geschenke – manchmal gab ich so viel aus, dass ich am Ende des Monats kein Essen mehr kaufen konnte. Er beteuerte, dass ich die Schönste sei, dass er es ernst meine. Er war mein erster Freund und ich war so blind!

«Wenn er spitz war, musste ich immer die Beine breit machen»

2018 heirateten wir. Am Tag der Hochzeit war er schlecht drauf, motzte mich an, mein Hochzeitskleid sei hässlich. Während ich arbeitete, sass er zu Hause und telefonierte mit seiner Mama. Abends musste ich für ihn kochen und wenn er spitz wurde die Beine breit machen. Nach zwei Monaten verlangte er die Scheidung. Er vermisse seine Mutter und wolle zurück nach Serbien. Ich dachte, ich drehe durch.

Die Scheidung war eine Sache von 20 Minuten. Noch am gleichen Tag ist er abgehauen und hat meine Nummer geblockt. Seine Rechnungen hat er mir hinterlassen. 10’000 Franken schuldet er mir.»

*Name geändert.

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