Kaltfront im Anmarsch: Am Nachmittag zieht der Herbstwind auf

Aktualisiert

Kaltfront im AnmarschAm Nachmittag zieht der Herbstwind auf

Im Laufe des Samstags wird das Wetter zunehmend turbulenter. Entlang der Alpen sind Gewitter möglich. Die Schneefallgrenze fällt in der Nacht auf 1500 Meter runter.

von
20 Minuten
Wind und Regen: Eine Kaltfront aus Island zieht Richtung Schweiz. (Ein Mann sitzt am 3. September 2017 unter einem Regenschirm in Rorschach am Bodensee.)

Wind und Regen: Eine Kaltfront aus Island zieht Richtung Schweiz. (Ein Mann sitzt am 3. September 2017 unter einem Regenschirm in Rorschach am Bodensee.)

Keystone/Gian Ehrenzeller

Eine Kaltfront ist heute Samstag im Anmarsch lässt den Wind auffrischen. «Im Flachland kann es örtlich Böen bis zu 60 km/h geben», sagt Géraldine Schnyder, Meteorologin bei MeteoNews. «Leichte Gegenstände können schnell herumgewirbelt werden.»

Entlang der zentralen und östlichen Alpen steigt in der zweiten Tageshälfte die Gewitterneigung an, die Gewitter können stellenweise auch mit kleinkörnigem Hagel und Starkregen verbunden sein. Bis zum Abend breitet sich von West nach Ost verbreitet Regen aus, dabei wird es gleichzeitig auch noch auffrischenden Südwest- bis Westwind geben.

Schnee bis auf 1500 Meter

In der Nacht zum Sonntag konzentriert sich die Kaltfront auf die zentralen und östlichen Alpen und drückt die Schneefallgrenze je nach Niederschlagsintensität vorübergehend auf 1500 bis 1800

Meter runter. Morgen tropft sich das Ganze im äussersten Osten aus, das Wetter wird sich bessern.

Auch zu Beginn der nächsten Woche kommt erneut eine Kaltfront rein. Vor allem am Dienstag wechseln sich Wolken, Regen und Sonne ab . «In der zweiten Wochenhälfte dürften dann aber wieder ein paar ruhige und sonnige Herbsttage auf uns zu kommen», so Schnyder.

Deine Meinung