Masters in Augusta: Am Ort seines Comebacks erlebt Tiger Woods ein historisches Desaster

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Masters in AugustaAm Ort seines Comebacks erlebt Tiger Woods ein historisches Desaster

Vor einem Jahr triumphierte der Golfer in Augusta sensationell. Dieses Mal benötigt er für das zwölfte Loch zehn Schläge – so viele wie noch nie in seiner Karriere.

Debakel in Augusta: Tiger Woods kann nicht an die Leistung aus dem Vorjahr anknüpfen.

Video: AP

Darum gehts

  • Tiger Woods scheitert in Augusta und stellt sogar einen Negativrekord auf.

  • Für das zwölfte Loch benötigt er am Ende gar zehn Schläge.

  • Der Turniersieg geht an den US-Amerikaner Dustin Johnson.

Wasser, Wasser, Bunker, Wasser, Bunker, Loch verfehlt: Golf-Superstar Tiger Woods erlebte am Schlusstag des 84. Masters ausgerechnet an dem Loch, an dem er vor einem Jahr den Grundstein für sein triumphales Comeback legte, ein Desaster. Der 44-jährige Titelverteidiger bugsierte den Ball auf der legendären Spielbahn zwölf des Augusta National Golf Clubs, an der sich schon so viele Dramen abgespielt haben, gleich dreimal ins Wasserhindernis und brauchte für das Par-3-Loch am Ende zehn Schläge. Für den 15-maligen Majorsieger ein Negativrekord: Noch nie hatte er in seiner Karriere auf der PGA Tour mehr Versuche an einem Loch benötigt.

Das traditionsreiche Masters gewann Dustin Johnson, zum ersten Mal in seienr Karriere. Der 36-jährige Weltranglistenerste spielte am Sonntag eine 68er-Schlussrunde und setzte sich bei der 84. Ausgabe des Turniers im Augusta National Golf Club mit einem Rekordergebnis von insgesamt 268 Schlägen klar vor dem Südkoreaner Im Sungjae und Cameron Smith aus Australien (beide 273 Schläge) durch.

Für Johnson, der sich vor gut einem Monat mit dem Coronavirus infiziert hatte und in Quarantäne musste, war es erst der zweite Major-Erfolg nach seinem US-Open-Triumph im Jahr 2016. Der FedExCup-Champion bekam für seinen 24. Sieg auf der lukrativen PGA Tour nicht nur das begehrte grüne Jackett, sondern strich im US-Bundesstaat Georgia auch zwei Millionen Dollar Preisgeld ein.

(dpa)

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