OL-WM Tagebuch: Am Ruhetag voll mitgefiebert
Aktualisiert

OL-WM TagebuchAm Ruhetag voll mitgefiebert

Am Sprint vom Donnerstag war ich Zuschauerin, ein persönlicher «Ruhetag» zwischen Mitteldistanz-Final und Staffel.

von
Lea Müller

So richtig ruhig konnte ich den Sprint nicht mitverfolgen, ich fieberte von A bis Z mit. Am Morgen machte ich mit Vroni König-­Salmi und Mätthu Merz ein halbstündiges Footing, dann schaute ich die Quali über Internet von der Unterkunft aus an. Vroni und ich richteten uns auf dem Balkon ein und überlegten uns beim Lunch, wie die Staffel angelegt sein könnte. Es war spannend und gemütlich zugleich. Um 16 Uhr starteten wir, um das Sprint-Finale in der ­Arena vor Ort mitverfolgen zu können.

Es hatte sehr viele Zuschauer und die Ambiance fand ich super. Ich liess mich anstecken und fieberte mit wie der grösste Fan. Ganz speziell, als Fabian Hertner zu seiner Silbermedaille lief – als ich als Juniorin im Nordwestschweizer Regionalkader war, kam Fabian damals als Jüngster dazu. Und jetzt ist er Vize-Weltmeister! Das freute mich riesig für ihn, vor allem nachdem er vor drei Jahren in Dänemark auf den letzten Posten eine «sichere» Medaille verspielt hatte. Ja, und dass wir dank Daniel Hubmann und Simone Niggli an dieser WM total bereits sechs Medaillen geholt haben, ist Wahnsinn! Ich hoffe, dass wir in der Staffel wieder viel zu Jubeln ­haben!

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