Aktualisiert 14.01.2017 16:08

«Arena» zur NAFAm Schluss waren Gülsha und Bendrit ratlos

Zwei Social-Media-Stars sollten das Thema Strassenfonds jungen Zuschauern näherbringen. Ihre Bilanz: wichtiges Thema, aber keine schlüssigen Antworten.

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Gülshas Facebook-Eintrag nach der Sendung sagt alles: Was man zum Strassenfonds NAF abstimmen soll, ist ihr nach dieser Sendung jedenfalls nicht klar.

Gülshas Facebook-Eintrag nach der Sendung sagt alles: Was man zum Strassenfonds NAF abstimmen soll, ist ihr nach dieser Sendung jedenfalls nicht klar.

Facebook/Gülsha
Nach 60 Minuten Diskussion mit Gästen aus der Politik fragt Moderator Jonas Projer, wie das Thema bei den Followern von Bendrit und Gülsha angekommen ist.

Nach 60 Minuten Diskussion mit Gästen aus der Politik fragt Moderator Jonas Projer, wie das Thema bei den Followern von Bendrit und Gülsha angekommen ist.

Screenshot SRF
«Vielleicht muss man sich auch noch mehr informieren», meint Bendrit. «Facepalm», bilanziert Gülsha.

«Vielleicht muss man sich auch noch mehr informieren», meint Bendrit. «Facepalm», bilanziert Gülsha.

«Arena»-Moderator Jonas Projer erwartete in seiner letzten Sendung neben bekannten Politgästen, darunter auch Bundespräsidentin Doris Leuthard, auch zwei Social-Media-Stars: Bendrit Bajra und Gülsha Adilji.

Die beiden sollten die Diskussion zur eher trockenen Verkehrsvorlage in die Social-Media-Welt hinaustragen und so den Jungen das Thema näherbringen.

Die Bilanz nach über 60 Minuten Diskussion ist ernüchternd: «Schwierig», sagt Gülsha am Ende der «Arena» und meint damit nicht nur das Thema rund um den neuen Strassenfonds NAF, sondern auch dass diese «Arena» jungen Stimmbürgern Argumente für oder gegen den NAF liefern sollte.

«Völlige Hilflosigkeit»

Sie bilanziert auf die Frage von Moderator Jonas Projer mit «Facepalm, also völlige Hilflosigkeit, was man jetzt abstimmen soll».

Auch Bendrit findet aufgrund der Reaktionen in Social Media: «Meine Leute verstehen es auch nicht wirklich, habe ich gemerkt. Vielleicht muss man sich auch noch mehr informieren. Respektive die müssen sich selber mal informieren.»

Die Frage sei aber, wie man junge Stimmbürger dazu bringe, sich zu informieren. Dabei sei auch der NAF sehr wichtig: «Es ist für die Zukunft, die Jungen betrifft es.»

Politik statt Dschungelcamp

«Die Jungen müssen jetzt endlich den Finger rausnehmen und sich mehr für harte Politik interessieren statt nur fürs Dschungelcamp», sagte Jonas Projer vor der Sendung zu 20 Minuten. Ob sich mit dem Einsatz von Gülsha und Bendrit Projers Wunsch erfüllt, scheint fraglich.

Aber die Politsendung am Freitagabend mit Jungstars aufzulockern, ist auf jeden Fall eine gute Idee.

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