Fussball: Amateur wegen Dopinghandels gesperrt
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FussballAmateur wegen Dopinghandels gesperrt

Erstmals sperrte die Disziplinarkammer (DK) für Dopingfälle von Swiss Olympic mit Davy Stadelmann eine Person wegen Dopinghandels.

Der Amateurfussballer hatte mehrmals ein Nahrungsergänzungsmittel, das eine auf dem Dopingindex stehende Substanz enthielt, an einen Leichtathleten verkauft.

Der Leichtathlet, der das Produkt gekauft hatte, war im August 2012 bei einer Dopingkontrolle positiv auf das Stimulanzmittel Octopamin getestet worden. Im Zuge des Verfahrens nannte er das in der Schweiz nicht zugelassene Nahrungsergänzungsmittel als Ursache für den positiven Befund und legte den Amateurfussballer als Verkaufsquelle offen, weshalb er selbst strafmildernde Umstände erhielt und lediglich eine halbjährige Sperre verbüssen musste.

Da Stadelmann als aktiver Fussballer beim FC Moutier (2. Liga interregional) den Doping-Statuten von Swiss Olympic unterstellt ist, wurde er nun für zwei Jahre gesperrt. Die Sperre begann rückwirkend am 10. März 2013. Der Amateurfussballer kann gegen das noch nicht rechtskräftige Urteil beim Internationalen Sportgerichtshof (CAS) Einsprache erheben.

Mit dem Urteil wandte die DK erstmals den Artikel 2.7 der Doping-Statuten an. Dieser gilt für jene Personen, die verbotene Substanzen oder Methoden in den Umlauf bringen, weshalb der Entscheid Signalcharakter haben dürfte. (si)

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