Amber Heard gesteht im Gericht gelogen zu haben
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Überraschende WendungAmber Heard gesteht, im Gericht gelogen zu haben

Das Scheidungsabkommen, das Heard von Depp erhielt, versprach sie wohltätigen Organisationen. Nun gibt sie zu, den Betrag nie überwiesen und im Prozess gelogen zu haben.

von
Lorena Wahrenberger
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Nach einer Woche Pause geht es weiter im Verleumdungsprozess zwischen Johnny Depp und Amber Heard. 

Nach einer Woche Pause geht es weiter im Verleumdungsprozess zwischen Johnny Depp und Amber Heard. 

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Am Montag gibt die Schauspielerin eine Lüge zu, die sie mehrere Male – unter anderem unter Eid – behauptet hatte. 

Am Montag gibt die Schauspielerin eine Lüge zu, die sie mehrere Male – unter anderem unter Eid – behauptet hatte. 

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Dabei geht es um die Scheidungsabfindung von sieben Millionen Dollar, die Depp Heard geben musste.

Dabei geht es um die Scheidungsabfindung von sieben Millionen Dollar, die Depp Heard geben musste.

IMAGO/ZUMA Wire

Darum gehts

Im Verleumdungsprozess von Johnny Depp und seiner Ex-Frau Amber Heard standen in den vergangenen Wochen üble Details zu sexueller Gewalt, Drogen-Exzessen und Drohungen im Fokus. Nach einer einwöchigen Pause sorgt allerdings beim Wiedersehen im Gerichtssaal die Vergangenheit der 36-Jährigen für Wirbel: Die Schauspielerin gibt offen zu, unter Eid gelogen zu haben.

Nach der Scheidung vom «Fluch der Karibik»-Schauspieler im Jahr 2015 bekam Amber sieben Millionen US-Dollar als Abfindung. Damals verkündete die Aktivistin, dass sie den Betrag vollumfänglich für wohltätige Zwecke spenden würde. Im Gericht bestand sie nun seit Beginn des Prozesses darauf – und bestätigte mehrfach – jeweils 3,5 Millionen an das Kinderspital in Los Angeles und die American Civil Liberties Union (ACLU) gespendet zu haben.

Laut der Organisation sei jedoch nicht einmal die Hälfte des versprochenen Betrags eingegangen. Zudem bestätigte vor zwei Wochen der Finanzberater der ACLU Terence Dougherty, dass zwar eine Summe von 500’000 Dollar in Ambers Namen gespendet worden sei – dass das Geld jedoch auf einen Fonds von Elon Musk zurückzuführen war, der zu dieser Zeit mit der Angeklagten liiert war.

Depp sei an ihrer Lüge schuld

Nun kam es vor Gericht zu einer unerwarteten Wendung: Heard gab nämlich im Zeugenstand zu, dass sie ihre Scheidungsvereinbarung nicht wie angekündigt für wohltätige Zwecke gespendet hat. Die «Aquaman»-Schauspielerin bestand jedoch darauf, dass ihr aktueller Streit vor Gericht mit ihrem Ex daran schuld ist. So sagte sie am Montag, dass sie nicht den vollen Betrag gespendet hatte, «weil Johnny mich im März 2019 auf 50 Millionen Dollar verklagt hat». Zudem meint sie: «Ich habe die volle Absicht, alle meine Versprechen zu erfüllen. Ich würde mich freuen, wenn er aufhört, mich zu verklagen, damit ich es kann.» 

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