Nach Gerichtsniederlage: Amber Heard legt Berufung gegen Urteil in Prozess gegen Johnny Depp ein  

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Nach GerichtsniederlageAmber Heard legt Berufung gegen Urteil in Prozess gegen Johnny Depp ein  

Ein Sprecher der Schauspielerin gibt an, das Gericht habe Fehler gemacht, die ein «faires und gerechtes» Urteil verhindert haben. Heard legt darum Berufung ein.

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Nach dem sie im Verleumdungsprozess gegen Johnny Depp verloren hat, legt Amber Heard Berufung gegen das Urteil ein.

Nach dem sie im Verleumdungsprozess gegen Johnny Depp verloren hat, legt Amber Heard Berufung gegen das Urteil ein.

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«Wir glauben, dass das Gericht Fehler gemacht hat, die ein gerechtes und faires Urteil verhindert haben», sagte ein Sprecher der 36-Jährigen am Donnerstag.

«Wir glauben, dass das Gericht Fehler gemacht hat, die ein gerechtes und faires Urteil verhindert haben», sagte ein Sprecher der 36-Jährigen am Donnerstag.

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Heard und Depp hatten sich gegenseitig der Verleumdung bezichtigt.

Heard und Depp hatten sich gegenseitig der Verleumdung bezichtigt.

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Darum gehts

  • Der Verleumdungsprozess von Johnny Depp und Amber Heard fiel zu Gunsten des Schauspielers aus.

  • Amber Heard legt nun Berufung gegen das Urteil ein.

  • Ein Sprecher der Schauspielerin sagt, das Gericht habe Fehler gemacht.

Die US-Schauspielerin Amber Heard legt Berufung gegen das Urteil im Verleumdungsprozess gegen ihren Ex-Mann Johnny Depp ein. «Wir glauben, dass das Gericht Fehler gemacht hat, die ein gerechtes und faires Urteil verhindert haben», sagte ein Sprecher der 36-Jährigen am Donnerstag. Er verwies auf den ersten US-Verfassungsgrundsatz, der die Meinungsfreiheit schützt.

Heard und Depp hatten sich gegenseitig der Verleumdung bezichtigt. Die Geschworenen sprachen Anfang Juni beide schuldig. Allerdings verurteilten sie Heard zur Zahlung von mehr als zehn Millionen Dollar Schadenersatz an den Star der «Fluch der Karibik»-Filme, während Depp lediglich zwei Millionen Dollar Schadenersatz an die aus Filmen wie «Aquaman» und «The Danish Girl» bekannte Schauspieler zahlen soll.

Beitrag in der «Washington Post» war Auslöser

Depp hatte Heard, mit der er zwischen 2015 und 2017 verheiratet war, auf 50 Millionen Dollar Schadenersatz verklagt. Grund war ein Beitrag Heards für die «Washington Post» aus dem Jahr 2018, in dem die Schauspielerin sich als Opfer häuslicher Gewalt bezeichnete.

Die heute 36-Jährige nannte ihren Ex-Mann dabei zwar nicht namentlich; Depp argumentierte aber, der Vorwurf ziele eindeutig auf ihn ab und habe seiner Karriere schwer geschadet. Heard hatte mit einer Gegenklage gegen den heute 59-Jährigen reagiert.

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(AFP/bre)

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