Aktualisiert 13.08.2009 08:22

CO2-ReduktionAmbitiöses Klimaprogramm löst Krise aus

Das australische Parlament hat einen Regierungsplan für das weltweit ambitionierteste CO2- Emissionshandelssystem abgelehnt. Konservative schlossen sich Grünen und unabhängigen Senatoren an, um die Regierungspläne zu Fall zu bringen.

Sollte der Senat den Gesetzentwurf nach einer Pause von drei Monaten ein zweites Mal blockieren oder ablehnen, könnte Ministerpräsident Kevin Rudd vorgezogene Wahlen ansetzen.

Die Ministerin für Klimawandel, Penny Wong, hatte bereits vor der Abstimmung angekündigt, die Regierung werde den Entwurf im Falle einer Ablehnung noch vor Jahresende erneut einbringen.

Rudd, der in Meinungsumfragen deutlich vorne liegt, will das Emissionshandelssystem noch vor den Klimagesprächen in Kopenhagen im Dezember vom Parlament absegnen lassen. Das Systems soll Mitte 2011 eingeführt werden.

Rudds Regierung will den Ausstoss von Kohlendioxid bis 2020 im Vergleich zum Jahr 2000 um fünf bis 25 Prozent reduzieren. Die Obergrenze von 25 Prozent will die Regierung dann anpeilen, wenn es bei den Klimagesprächen in Kopenhagen eine Einigung geben sollte.

(sda)

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