Aktualisiert 21.01.2005 13:06

«Amélie» glaubt an die grosse Liebe

Der französische Filmstar Audrey Tautou (»Die fabelhafte Welt der Amélie») hat einen guten Grund, an die grosse und ewige Liebe zu glauben.

«Meine Grosseltern sind schon seit 66 Jahren verheiratet. Das ist doch ein gutes Beispiel, dass es passieren kann», erzählte Tautou am Freitag nach der Deutschlandpremiere des Films «Mathilde». Die 26-jährige spielt eine junge Frau, die nach dem Ersten Weltkrieg jahrelang ihren angeblich gefallenen Verlobten Manech (Gaspard Ulliel) sucht.

Tautou, Ulliel und Regisseur Jean-Pierre Jeunet stellten «Mathilde - Eine grosse Liebe» am Donnerstagabend in Hamburg dem deutschen Publikum vor. Der Film, der auf einem Buch des 2003 gestorbenen Krimi-Autoren Sebastien Japrisot basiert, läuft nächste Woche in den deutschen Kinos an. Ein zusätzlicher Anreiz ist eine Kurzauftritt von Jodie Foster, die sich selbst an Jean-Pierre Jeunet gewandt hatte, weil sie gern einmal in einem französischen Film mitspielen wollte.

Jeunet berichtete am Freitag, er habe sich mit Foster in dem Café getroffen, in dem er vor Jahren «Die fabelhafte Welt der Amélie» gedreht hat. Wie immer seien Touristen da gewesen, um das Lokal zu fotografieren. Die einmalige Chance, dort den «Amélie»-Regisseur und Jodie Foster aufs Foto zu bekommen, hätten die Touristen aber nicht genutzt. «Im Gegenteil, wir wurden gebeten, kurz zur Seite zu rücken», erzählte Jeunet lachend. (dapd)

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