Aktualisiert 13.01.2014 15:05

Golden Globes«American Hustle» räumt gross ab

Die Komödie «American Hustle» gewinnt den Golden Globe als bester Film. Auch die beiden Darstellerinnen Amy Adams und Jennifer Lawrence erhalten die begehrte Kugel.

Die Kino-Produktionen «American Hustle» und «12 Years a Slave» sind bei den diesjährigen Golden Globes als beste Filme ausgezeichnet worden. Bei der 71. Verleihung der Film- und Fernsehpreise am Sonntagabend in Beverly Hills setzte sich «12 Years a Slave» als bestes Drama gegen die Konkurrenz durch. «American Hustle» gewann in der Kategorie «Beste Komödie». Zudem wurden Hauptdarstellerin Amy Adams und Nebendarstellerin Jennifer Lawrence ausgezeichnet, so dass der Film mit drei Auszeichnungen der grosse Sieger des Abends war.

Leonardo DiCaprio erhielt als bester Schauspieler Komödie/Musical für seine Rolle in Martin Scorseses «The Wolf of Wall Street» den zweiten Golden Globe seiner Karriere. Bester männlicher Drama-Darsteller wurde Matthew McConaughey («Dallas Buyers Club»). Cate Blanchett bekam den Preis als beste Drama-Darstellerin für ihren Auftritt in «Blue Jasmine» von Regisseur Woody Allen. Allen erhielt zudem den Ehrenpreis für sein Lebenswerk. Weil er eine bekannte Abneigung gegen Preisverleihungen hat, nahm Schauspielerin Diane Keaton die Auszeichnung stellvertretend entgegen.

Mandela-Film mit bestem Song

Der Preis für die beste Regie ging an Alfonso Cuarón für den Science-Fiction-Thriller «Gravity». Die US-Fernsehserie «Breaking Bad» gewann den Preis als bestes TV-Drama und liess dabei unter anderem die Produktion «House of Cards» hinter sich. Den Globe für den besten ausländischen Film holte die italienische Produktion «La Grande Bellezza - Die grosse Schönheit».

U2 und Danger Mouse erhielten für «Ordinary Love» zu «Mandela - Der lange Weg zur Freiheit» den Globe für den besten Filmsong. U2-Sänger Bono erklärte, die Arbeit an dem Film sei der Abschluss einer gemeinsamen Reise mit dem im Dezember verstorbenen Mandela gewesen, die rund 35 Jahre zuvor mit einem Anti-Apartheid-Konzert begonnen habe.

Mini-Eklat wegen Bisset

Moderatorinnen der Show am Sonntagabend waren die Schauspielerinnen Tina Fey und Amy Poehler. Über die Vergabe der Preise für die besten Film- und Fernsehproduktionen bestimmt eine Gruppe von etwa 100 internationalen Journalisten, die in Hollywood arbeiten. Die Golden Globes werden auch als Gradmesser für die Chancen bei der Oscar-Verleihung gesehen, die dieses Jahr am 2. März stattfindet.

Für einen Eklat sorgte Schauspielerin Jacqueline Bisset, die bereits fünf Mal nominiert war und am Sonntag ihren ersten Globe gewann. Bei der Entgegennahme des Preises als beste TV-Nebendarstellerin in der BBC-Produktion «Dancing on the Edge» sagte sie unter anderem, sie danke ihrer Mutter. «Sie hat gesagt: Geh zur Hölle und komm nicht mehr zurück.» Auch von der einsetzenden Musik liess sie sich weiter nicht abhalten, so dass die Sendeleitung ihre Aussagen mit einem Piep-Ton überblendete.

Für einen Eklat sorgte Schauspielerin Jacqueline Bisset, die bereits fünf Mal nominiert war und am Sonntag ihren ersten Globe gewann. Bei der Entgegennahme des Preises als beste TV-Nebendarstellerin in der BBC-Produktion «Dancing on the Edge» sagte sie unter anderem, sie danke ihrer Mutter. «Sie hat gesagt: Geh zur Hölle und komm nicht mehr zurück.» Auch von der einsetzenden Musik liess sie sich weiter nicht abhalten, so dass die Sendeleitung ihre Aussagen mit einem Piep-Ton überblendete.

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.