«Urban Swimming»: Amerika lernt von Bern
Aktualisiert

«Urban Swimming»Amerika lernt von Bern

US-Forscher untersuchten in der Stadt Bern, warum das Schwimmen in der Aare Kult ist. Die Idee dahinter ist, die US-Städter vom «Urban Swimming» zu überzeugen.

«Ich bin sehr stolz darauf, dass die Amerikaner das Aareschwimmen entdeckt haben», sagt Berns Stadtpräsident Alexander Tschäppät, «denn es ist wirklich etwas Einzigartiges.» Denn eine Studiengruppe der Northeastern University Boston hat nach einer ausgedehnten Reise durch Europa am ­Aareufer in Bern den geeigneten Ort für ihre Untersuchungen gefunden. Ihr Projekt nennt sich «Urban Swimming», wie die «NZZ am Sonntag» berichtet.

Forschungsleiter Ferdi Hellweger und seine Studenten wollen herausfinden, wie US-Städter zum Schwimmen in den Flüssen animiert werden können, in erster Linie in ihrer Heimatstadt Boston mit dem Charles River.

Hellwegers erklärtes Ziel ist es, für den Charles River ein System zu entwickeln, das den Leuten anzeigt, wo und wann es sicher ist, im Fluss zu baden. Zudem werde die Wasserqualität stets verbessert.

Klares Wasser – das ist das A und O des «Urban Swimming». In der Aare kein Problem, wie Stapi Tschäppät betont. «Die Aare erreicht fast schon Trinkwasserqualität.» (20 Minuten)

Deine Meinung