Aktualisiert 27.09.2004 18:05

Amerikaner wollen einen Macho als Präsidenten

Der neue US-Präsident muss vor allem eines sein – ein Macho. Denn amerikanische Wählerinnen stehen neuerdings auf diesen Typ Mann, fanden Meinungsforscher heraus.

Es ist unübersehbar: George W. Bush und John F. Kerry überbieten sich zurzeit in ihren Darstellungen als harte Kerle. Der Präsident und sein Herausforderer posieren für die Fotografen als Angler, Jäger, Cowboy, Mountainbiker, Holzfäller, Harley- oder Pickup-Fahrer.

Und das mit gutem Grund, denn das Bild des «toughen Machos» liegt im aktuellen Wahlkampf laut Meinungsforschern voll im Trend – nicht nur bei Männern.

Celinda Lake, demokratische Meinungsforscherin, ist besonders bei John F. Kerry ein Image-Wechsel hin zum Raubein aufgefallen. In der Zeitung «USA Today» schreibt sie: «Was in der Vergangenheit als machohaft galt, hat jetzt bei den Frauen Konjunktur. Sie wollen einen Beschützer, einen, der das tut, was Amerika zu seinem Schutz braucht.» Die Wahl Arnold Schwarzeneggers zum Gouverneur Kaliforniens untermauere diese These.

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