Schweigevereinbarung: Amerikanerin verklagt Cristiano Ronaldo
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SchweigevereinbarungAmerikanerin verklagt Cristiano Ronaldo

Der Superstar soll vor neun Jahren in Las Vegas eine Frau vergewaltigt haben. Nun tritt die 34-Jährige erstmals an die Öffentlichkeit, Ronaldo schweigt vorerst.

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Neuer Ärger für Cristiano Ronaldo: Den fünffachen Weltfussballer von Juventus Turin holen wieder Vergewaltigungsvorwürfe ein.

Neuer Ärger für Cristiano Ronaldo: Den fünffachen Weltfussballer von Juventus Turin holen wieder Vergewaltigungsvorwürfe ein.

AFP/Marco Bertorello
Der Portugiese soll am 13. Juni 2009 in einer Suite im Palms Place Hotel in Las Vegas gemäss Vorwürfen eine Amerikanerin vergewaltigt haben. Ronaldo bezahlte ihr danach offenbar 375'000 Dollar, dafür habe sich die Frau verpflichtet, für immer zu schweigen. Nun hat sie ihr Schweigen gebrochen und im Magazin «Der Spiegel» Details enthüllt.

Der Portugiese soll am 13. Juni 2009 in einer Suite im Palms Place Hotel in Las Vegas gemäss Vorwürfen eine Amerikanerin vergewaltigt haben. Ronaldo bezahlte ihr danach offenbar 375'000 Dollar, dafür habe sich die Frau verpflichtet, für immer zu schweigen. Nun hat sie ihr Schweigen gebrochen und im Magazin «Der Spiegel» Details enthüllt.

epa/Szilard Koszticsak
Knapp einen Monat, nachdem sich die angebliche Tat zugetragen hatte, wechselte CR7 für 94 Millionen Euro von Manchester United zu Real Madrid, wo er frenetisch empfangen wurde.

Knapp einen Monat, nachdem sich die angebliche Tat zugetragen hatte, wechselte CR7 für 94 Millionen Euro von Manchester United zu Real Madrid, wo er frenetisch empfangen wurde.

AP/Victor R. Caivano

Die Vergangenheit holt Cristiano Ronaldo wieder ein. Im Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» hat eine 34-jährige Amerikanerin, die der Superstar im Juni 2009 in Las Vegas vergewaltigt haben soll, ihr Schweigen gebrochen.

Zum ersten Mal schildert sie detailliert, was damals im Hotel Palms Place vorgefallen sein soll. Zuerst hätten sie sich einvernehmlich getroffen, danach sei es zum Missbrauch gekommen. Sie sagt: «Ich habe nie aufgehört, ihn und mich innerlich anzuklagen. Ihn für die Tat, und mich dafür, dass ich dieses Ding unterschrieben habe.»

375'000 Dollar Schweigegeld

Mit «dieses Ding» meint die Frau eine Schweigevereinbarung. Im April 2017 hatte «Der Spiegel» mit Bezug auf ein Dokument von der Enthüllungsplattform «Football Leaks» berichtet, dass Ronaldo ihr 375'000 Dollar bezahlt habe, während sie zusichern musste, für immer zu schweigen.

Ronaldo fliegt nach Tätlichkeit vom Platz

Bereits nach 30 Minuten fliegt Juventus’ Superstar im CL-Spiel vom Platz. Dann fliessen die Tränen. (Video: SRF)

Dass die Amerikanerin nun den Schritt an die Öffentlichkeit wagt, hat mit ihrem neuen Anwalt zu tun. Er sagte dem «Spiegel», seine Mandantin hätte damals unter einer Posttraumatischen Belastungsstörung gelitten und das Papier darum nicht unterschreiben dürfen. Deshalb reicht der Anwalt des mutmasslichen Opfers in Nevada Klage ein, er will das Schweigeabkommen für ungültig erklären lassen.

Ronaldo bestritt die Vorwürfe stets und sagte, der Sex sei einvernehmlich gewesen. Seine Anwälte haben sich bisher nicht zu den neuen Enthüllungen geäussert. Es gilt die Unschuldsvermutung.

(20 Minuten)

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