Aktualisiert 05.10.2006 06:13

Amish-Killer belog seine Frau im Abschiedsbrief

Das Motiv des Todesschützen der Amish-Schule gibt der Polizei weiter Rätsel auf. Die zwei kleinen Mädchen, die Charles Roberts gemäss Abschiedsbrief an seine Frau misshandelt haben will, sind sicher, dass das nie geschehen ist.

Der 32-Jährige hatte seiner Frau mittgeteilt, er habe sich vor 20 Jahren an zwei Mädchen aus der Verwandtschaft im Alter von drei und fünf Jahren vergangen und werde seitdem von Träumen gequält, dies wieder zu tun.

Die Ermittler teilten am Mittwoch aber mit, die beiden Frauen hätten ausgesagt, von Charles Carl Roberts nie sexuell belästigt worden zu sein. Sie seien völlig sicher, niemals mit dem Täter Kontakt gehabt zu haben, sagte Polizeisprecherin Linette Quinn.

Roberts hatte am Montag eine Zwergschule der Amish im US-Staat Pennsylvania gestürmt und sich mit mehreren Schülerinnen in einem Klassenraum verbarrikadiert. Er schoss auf zehn Mädchen, bevor er sich selbst tötete. Drei Mädchen starben noch am Tatort; zwei weitere am folgenden Tag. Die anderen fünf Mädchen liegen immer noch im Spital. Eine Zwölf- und eine 13-Jährige schweben immer noch in akuter Lebensgefahr. (dapd)

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