Skispringen: Ammann muss Weltcup-Führung abgeben
Aktualisiert

SkispringenAmmann muss Weltcup-Führung abgeben

Ausgerechnet auf der Olympiaschanze von Vancouver 2010 musste Simon Ammann die gelbe Startnummer des Weltcupleaders an Gregor Schlierenzauer (Ö) abgeben.

Nach dem ersten Durchgang waren die Aussichten des Toggenburgers auf die Verteidigung der führenden Position im Weltcup intakt. Zwar lag er schon um 8,8 Punkte hinter dem Österreicher zurück. Aber auch diesem hätte bei verkürztem Anlauf ein Fehler unterlaufen können. Doch es war Ammann, der mit einem durchschnittlichen Flug auf den 4. Platz des Schlussklassementes abrutschte.

Der Mann der Stunde heisst aber zweifellos Gregor Schlierenzauer. Im ersten Durchgang gab der Österreicher mit 142 m - nur anderthalb Meter unter dem von ihm gehaltenen Schanzenrekord - eine schöne Vorgabe. Im Final bestätigte "Schlieri" mit 139 mund der erneuten grössten Weite seine derzeitige Überlegenheit. Beachtliche 15 Punkte betrug der Vorsprung Schlierenzauers auf seinen Landsmann Wolfang Loitzl, den Gewinner der Vierschanzentournee.

Mit seinem sechsten Weltcupsieg dieses Winters ging Schlierenzauer im Weltcup mit 1220 Punkten in Führung. Ammann weist auf Platz 2 ein Total von 1167 Zählern auf.

Nach der sicheren Qualifikation für den Wettkampf gelang Andreas Küttel mit dem 11. Platz eine Klassierung im Rahmen jener Ergebnisse, die er am letzten Wochenende in Zakopane (Pol) erzielte. Küttel war nach der ersten Serie nur auf Platz 15 zu finden, vermochte sich im Final aber zu steigern.

(si)

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