Sport Awards 2010: Ammann und Kaeslin räumen ab
Aktualisiert

Sport Awards 2010Ammann und Kaeslin räumen ab

Bei der Galashow des Schweizer Sports werden die besten Sportler des Jahres geehrt. Ariella Kaeslin gewinnt dabei zum dritten Mal in Serie, Simon Ammann holt seinen zweiten Titel nach 2002.

von
fox

Sportler des Jahres: Simon Ammann

Der doppelte Doppel-Olympiasieger ist nun also auch doppelter Sportler des Jahres. Simon Ammanns Gesamtwerk wird im Schweizer Sport wohl einzig von Roger Federer übertroffen. Dieser wurde bei der finalen Wahl mit deutlichem Rückstand auf Ammann, sowie knapp hinter Kilian Wenger auf den dritten Rang gewählt.

Manchmal wiederholen sich auch Geschichten, die eigentlich schon beim ersten Mal zu schön sind, um wahr zu sein. So geschehen mit Simon Ammann im vergangenen Februar in Whistler. Acht Jahre nachdem er in Salt Lake City im Stile eines Lausbuben und Zauberlehrlings zwei olympische Goldmedaillen und die Herzen eines breiten Publikums erobert hatte, schaffte es der Skispringer doch tatsächlich, sein Husarenstück zu kopieren. Die Ausbeute war die gleiche, Ammann aber ein anderer. Als Persönlichkeit gereift und gefestigt, als Sportler im Zuge tiefgehender Regeländerungen schon fast eine Neuerfindung seiner selbst.

Dass Ammann zwischen den beiden Olympia-Coups auch einige Jahre unten durch musste, machte «Vancouver 2010» für ihn noch wertvoller, die Story noch besser. Eine ganz persönliche perfekte Welle spülte Ammann nach der Rückkehr aus Kanada zu weiteren Triumphen: Weltcup- Gesamtsieg, Weltmeister im Skifliegen - was für ein Erfolgsrausch! Kein Wunder, kam Ammann in den Monaten danach kaum zur Ruhe und sein Kerngeschäft zu kurz. Die Reizüberflutung beschäftigte ihn bis weit in den Sommer hinein. Ammann kostete seine sportlichen Grosstaten auf seine Weise und im Wissen aus, solche emotionalen Höhen vielleicht im Leben nicht mehr zu erreichen. Die Heirat mit Yana am 25. Juni fügte sich da wunderbar ein.

Die jüngsten Erfolge haben Ammann (endlich) auch zu einem begehrten Werbepartner gemacht. Nicht nur, weil er jetzt der erfolgreichste Skispringer und der erfolgreichste Schweizer in der Geschichte der Olympischen Winterspiele ist. Ammann hat das Potenzial, wie Bernhard Russi Jahrzehnte über die Aktivzeit hinaus quasi omnipräsent und bekannt wie ein bunter Hund zu bleiben. Die Mischung aus bodenständigem Bauernsohn und abgehobenem Flugkünstler fasziniert.

Ausserdem kann Ammann viel mehr, als einfach «den Simi machen», also gute Sprünge, flotte Sprüche, kecke Faxen - das, was man halt im Fernsehen so von ihm sieht. Er ist sehr intelligent, vielseitig interessiert und steht auch in der Entwicklung abseits der Schanzen nie still. Ein vom Schicksal verwöhntes Glückskind also? Das allein dann doch nicht. Zu viel Arbeit, zu viel Akribie, zu viel Leidenschaft hat Ammann in all den Jahren aufgebracht, um sein grossartiges Talent voll zu entfalten. Und dann schwebt er, mit der Luft scheinbar eins - und alles sieht so leicht aus.

Sportlerin des Jahres: Ariella Kaeslin

Das Gesicht des Schweizer Turnsports wird immer mehr auch zum Gesicht des Schweizer Frauensports. Die erneute Wahl zur Sportlerin des Jahres entschädigt Ariella Kaeslin für den knapp verpassten Medaillengewinn an den Weltmeisterschaften.

Dreimal in Folge zur Sportlerin des Jahres gewählt - Fussball- Chronisten würden von einem lupenreinen Hattrick schreiben. Das Kunststück hat in der Geschichte der Sports Awards ausser Ariella Kaeslin erst Tony Rominger geschafft, der sich nach 1989 auch von 1992 bis 1994 durchsetzte. Der einstige Star-Pedaleur hat - schönes Detail am Rande - eine kunstturnende Tochter, die nur zwei Jahre jünger als Ariella Kaeslin ist.

2008 war das Jahr des Durchbruchs mit Rang 5 an den Olympischen Spielen in Peking, 2009 das Jahr der Medaillen mit EM-Gold und WM- Silber am Sprung sowie EM-Bronze im Mehrkampf. Und 2010? Die nackten Resultate deuten auf einen Rückschritt hin: «nur» Fünfte an den Europameisterschaften in Birmingham, das WM-Podest in Rotterdam als Vierte um die Zufallsdifferenz von 0,016 Punkten verpasst. Doch Ariella Kaeslin hat auch im zu Ende gehenden Jahr Erstaunliches geleistet.

Im Sommer wurde die 23-jährige Luzernerin von einer hartnäckigen Virusinfektion geplagt. Der Trainingsrückstand war ihr an den Schweizer Meisterschaften Mitte September noch deutlich anzumerken. In der WM-Vorbereitung konnte Kaeslin nie ihr ganzes Können zeigen, sondern turnte stets vereinfachte Wettkampfübungen. Doch vier Wochen nach den nationalen Titelkämpfen hätte man meinen können, all die Probleme seien nie da gewesen. Kaeslin war nicht nur einmal mehr genau rechtzeitig in Topform gekommen, sondern gab in Rotterdam gleich auch noch eine riskante Premiere zum Besten: den «Jurtschenko» mit doppelter Schraube. Nie zuvor hatte sie den in einem jahrelangen Prozess erarbeiteten Sprung gezeigt.

Aufs WM-Podest reichte es am Ende trotzdem nicht, sondern nur für «Leder». Ariella Kaeslin muss sich an ihrem Paradegerät Sprung eben stärkerer Konkurrenz erwehren als an den Sports Awards. Ihr Hattrick basiert nämlich nicht nur auf Topleistungen und Höchstwerten auf der Beliebtheitsskala. Sondern auch auf der Tatsache, dass die Schweizer Sportlerinnen in den letzten Jahren insgesamt nicht annähernd so erfolgreich waren wie die Schweizer Sportler. So einseitig wie 2010 war das Verhältnis wohl noch nie. Doch wen interessiert es schon, ob ein Mann oder eine Frau vom Olympia-Podest strahlt, wenn dazu der Schweizerpsalm ertönt.

Team des Jahres: Fussball-Nationalmannschaft U17

Der Parcours zum WM-Titel verlief atemberaubend: Die Schweizer U17-Auswahl stellte in Nigeria die Junioren aller Top- Nationen der Reihe nach in den Schatten. Am gloriosen Ende rangen sie gar vor über 64 '000Zuschauern den vermeintlich übermächtigen Gastgeber 1:0 nieder.

Zu Beginn des Turniers in Abuja und Lagos nahm kaum jemand in der Öffentlichkeit Notiz von Trainer Dany Rysers Team. Spätestens am 15. November 2009 kannte jeder die ersten Weltmeister der 115-jährigen SFV-Geschichte: Ein Millionen-Publikum sass in der Schweiz vor dem TV und verfolgte live, wie die «Swiss Boys» im fernen Afrika in einer Glutofenhitze eine goldene Geschichte schrieben.

Der beispiellose Exploit ist kaum hoch genug einzuschätzen. Auf U17-Stufe ist die Konkurrenz unheimlich gross, zumal in einer in jedem Winkel der Welt populären Sportart. Hunderte von hoch Begabten ringen um einen Platz im wichtigsten internationalen Talent- Schaufenster. Nur ein erlauchter Kreis spielt um die Trophäe. Die Schweizer, in der internationalen Szene üblicherweise Winzlinge, mutierten in diesem hochkarätigen Umfeld zu «Giganten».

Es war, unter anderem Blickwinkel betrachtet, auch ein Team mit Migrationshintergrund. Inputs aus zwölf verschiedenen Nationen flossen positiv ein. Das multikulturelle Ensemble funktionierte perfekt. Mit einem offenen Geist bewältigte das Team die gegen vierwöchige WM-Expedition unter teils schwierigen klimatischen Bedingungen vorzüglich. Es sog die unzähligen Erlebnisse und Erfahrungen regelrecht auf.

Der Sturm in die Herzen der Fans war aber zugleich einer in die Notizblöcke der Scouts. Wenige Tage nach der Rückkehr wurde bereits darüber spekuliert, wer wann und wo einen lukrativen Vertrag unterschreiben würde. WM-Topskorer Haris Seferovic verliess GC und schloss sich Fiorentina an. Pajtim Kasami spielt (oder sitzt) mittlerweile in Palermo. Wolfsburg engagierte Nassim Ben Khalifa, der inzwischen mehr Länderspiele als Bundesliga-Partien vorzuweisen hat.

Der fantastische Titel ist für alle Beteiligte nicht nur Würde, sondern auch Bürde. Zum Durchbruch im Profi-Business genügte das Highlight (noch) nicht.

Trainer des Jahres: Dany Ryser

Er mied und meidet das Rampenlicht: Dany Ryser, 53, Weltmeister-Macher. Der im Fussball-Business vergleichsweise stille SFV-Trainer führte die Schweizer U17-Auswahl im November vor einem Jahr zum wohl grössten Coup der 115-jährigen Verbandsgeschichte.

Den Monat in Nigeria wird Ryser nie mehr vergessen. Er reihte mit seinen Junioren einen Erfolg an die nächste Überraschung. Deutschland, Brasilien, Kolumbien und den hoch favorisierten Gastgeber Nigeria degradierten die Schweizer zu Statisten. In beeindruckender Manier formte Ryser die Buben zu Golden Boys. Unter seiner ruhigen, aber bestimmten Leitung verwandelten sich die Nobodys in international begehrte Nachwuchs-Stars.

Ihm selber war die riesige Resonanz manchmal fast ein bisschen lästig. Der stille Schaffer konzentrierte sich lieber auf die Entwicklung der Mannschaft. Sie stand für ihn immer im Zentrum. Deshalb kommt ihm beim Rückblick auf das afrikanische Märchen auch als Erstes in den Sinn, «wie sehr jeder den anderen respektierte und wie gut das Zusammenleben unter nicht einfachen Bedingungen funktionierte».

Es sei ein unvergessliches Erlebnis gewesen, so Ryser. «Wir erreichten etwas, das sich die meisten gar nicht vorstellen konnten. Deshalb wurde es wohl auch so gewürdigt.» Er werde auch heute noch oft auf diesen Erfolg angesprochen. Selbst in Aserbaidschan, wo er kürzlich als UEFA-gesandter Trainer instruierte, wussten alle Bescheid.

Trotz einiger guter Offerten wandte sich Ryser nicht vom Verband ab. Er drängte sich - wie bereits an der Endrunde in Abuja und Lagos - nicht in den Vordergrund. Ryser, der sämtliche relevanten Diplome des Profi-Fussballs besitzt, setzte stattdessen seine Arbeit im Ausbildungssektor fort. Anfang Jahr übernahm der Weltmeister die U15. Einen kompetenteren Lehrmeister hätte sich die nächste Generation nicht wünschen können.

Behindertensportler des Jahres: Christoph Kunz

Skicross-Olympiasieger Mike Schmid ist nicht der einzige Athlet aus Frutigen, der in diesem Jahr für Aufsehen sorgte. Der 28- jährige Christoph Kunz war - –ebenfalls in Vancouvr - der erfolgreichste Schweizer an den Paralympics.

Kunz gewann auf dem Monoski Gold in der Abfahrt und Silber im Riesenslalom. Verdientermassen wurde er nun erstmals zum Schweizer Behindertensportler des Jahres erkoren.

Im März 2006 begann Christoph Kunz die konsequente Aufbauarbeit. Damals reichte es ihm im Riesenslalom der Paralympics von Turin zu einem Diplom. «Seither habe ich mich kontinuierlich verbessern können», sagte der Berner Oberländer, von Beruf Bankkaufmann. An den Weltmeisterschaften 2009 in Südkorea verpasste er mit geringen Zeitrückständen Podestplätze in der Abfahrt (5.) und im Super-G (6.) nur knapp.

In der darauffolgenden Paralympic-Saison zeigte Kunz' Formkurve weiter aufwärts. Er wusste vor seinen Auftritten in Whistler, dass er als Medaillenanwärter gehandelt wurde. Er meisterte den eigenen und den fremden Erwartungsdruck bravourös. Am weltweit wichtigsten Behindertensport-Anlass musste er sich im Riesenslalom nur gerade dem deutschen Favoriten Martin Braxenthaler geschlagen geben. Zwei Tage später war er in der Königdisziplin Abfahrt schneller als alle andern. Für den Berner ging damit ein Traum in Erfüllung. «Es war ein wunderbares Gefühl.»

In der Saison 2010/11 setzt Christoph Kunz erstmals voll auf die Karte Sport, nachdem er im vergangenen Winter noch zu 30 bis 40 Prozent gearbeitet hatte. Das erklärte Ziel sind Medaillen an den Weltmeisterschaften im Januar in Sestriere.

Nach seinen triumphalen Auftritten an den Paralympics erhielt Kunz viele positive Reaktionen - an seinem Wohnort Reichenbach, aus Frutigen, wo er aufgewachsen war, aber auch von ausserhalb. In Frutigen werden sie eine neue Strasse nach Christoph Kunz benennen, wie sie es schon für Mike Schmid getan haben.

Newcomer des Jahres: Mike Schmid

An den Olympischen Spielen in Vancouver haben zwei neue Begriffe in der Schweizer (Sport-)Öffentlichkeit ihren Platz gefunden: Skicross - und Mike Schmid. Der 26-jährige Hüne aus Frutigen ist ein neues Sportidol und verdient seine Wahl zum Newcomer des Jahres vollauf.

Neue Wintersport-Disziplinen sind eine Schweizer Domäne. Wie Sonny Schönbächler 1994 bei der Skiaktobatik-Premiere in Lillehammer und Gian Simmen 1998 im ersten olympischen Halfpipe-Wettbewerber der Snowboarder in Nagano gewann auch Skicrosser Mike Schmid die Goldmedaille. Der Berner Oberländer war auch über den ganzen Winter der Stärkste in den telegenen Verfolgungsrennen. Er sicherte sich den Sieg im Gesamtweltcup.

Der Auftritt auf dem Cypress Mountain bei Vancouver überstrahlte freilich alles. Schmid zeigte seinen Konkurrenten in Viertelfinal, Halbfinal und Final nur die Ski-Enden. Er geriet dank seiner offensichtlichen Überlegenheit nie in Gefahr, im Zweikampf mit einem Gegner zu stürzen, wie dies sowohl im Skicross als auch im Boardercross nicht selten der Fall ist.

2004 startete Mike Schmid erstmals im Weltcup. Es war sein erster Schritt in die aufregende Welt der risikofreudigen Skicrosser. Die «organsierte» Verfolgungsjagd auf eisiger Unterlage sagte ihm sofort zu. Ein Jahr später, im österreichischen Kreischberg, stand er ein erstes Mal auf dem Podium. Die Fortschritte waren frappant. Und doch glaubte er nicht, dass er in dieser damals medial vergleichsweise wenig beachteten Ski-Sparte je für nationale Schlagzeilen sorgen würde. Mit der Aufnahme ins olympische Programm änderte sich nicht alles, aber vieles spürbar.

Mike Schmid rückte unverhofft ins TV-Rampenlicht. Ortstermin war plötzlich das Studio Leutschenbach in Zürich und Beni Thurnheer der Gesprächspartner. Der ruhig und überlegt, bisweilen fast phlegmatisch wirkende Topathlet nahm den ungewohnten Rummel gelassen. Abheben würde er deswegen nie. Schmids grosse Sprünge finden ausschliesslich im Parcours statt.

Noch vor zehn Jahren hatte wenig bis nichts auf die Glanz- und Gloria-Tage an den Winterspielen hingedeutet. Schmid stand an einem Wendepunkt - oder besser: Er sackte auf den Nullpunkt ab. Er galt im alpinen Skirennsport als Talent, aber er stagnierte. Bei Schmid musste immer auch ein bisschen Spass sein. «Aber die Freude am Skisport war weg», erinnert er sich. Während Jahren gehörte er auf interregionaler Ebene zusammen mit dem heutigen Weltcup-Fahrer Patrick Küng zu einer Gruppe von Nachwuchsleuten, denen Potenzial zum Durchbruch attestiert wurde. Im Alter von 15 verabschiedete er sich vorzeitig. Die straffe Prozedur im Rennsport missfiel ihm.

Skifahren beinhaltete für den Freidenker Schmid immer mehr als nur den Wettlauf mit der Zeit. Von der Stoppuhr ist er im Cross nur noch in der Qualifikation abhängig. Der Kampf «Mann gegen Mann» fasziniert ihn. «Die Sprünge, die Wellen, all das mag ich.» Die Mischung aus Sport und Spektakel stimmt für ihn.

In der jungen Sportart blühte Schmid in den letzten Jahren wieder auf. Für seine Leidenschaft investiert er viel. Im Sommer schuftet er während drei Monaten im Strassenbau. Für die pickelharte Schinderei wurde er nun doppelt und dreifach entlöhnt: mit dem goldenen Gastspiel im weltweit wildesten Ski-Zirkus.

(fox/si)

Credit Suisse Sports Awards

Sportler des Jahres: Simon Ammann (Doppel-Olympiasieger im Skispringen)

Sportlerin des Jahres: Ariella Kaeslin (Kunstturnen)

Team des Jahres: U17-Nati (Weltmeister 2009)

Trainer des Jahres: Dany Ryser (U17-Fussball-Weltmeistertrainer)

Behindertensportler des Jahres: Christoph Kunz (Monoski, erfolgreichster Schweizer an den Paralympics)

Newcomer des Jahres: Mike Schmid (Skicross)

Detaillierte Resultate: Sportler des Jahres: 1. Simon Ammann (Skispringen) 32,15 Stimmenprozente im Final des besten 5. 2. Kilian Wenger (Schwingen) 19,95. 3. Roger Federer (Tennis) 18,39. 4. Carlo Janka (Ski alpin) 15,21. 5. Dario Cologna (Langlauf) 14,30. - Im ersten Wahlgang ausgeschieden: 6. Fabian Cancellara (Rad). 7. Viktor Röthlin (Leichtathletik). 8. Didie Cuche (Ski alpin). 9. Mike Schmid (Skicross). 10. Didier Défago (Ski alpin).

Detaillierte Resultate: Sportler des Jahres: 1. Simon Ammann (Skispringen) 32,15 Stimmenprozente im Final des besten 5. 2. Kilian Wenger (Schwingen) 19,95. 3. Roger Federer (Tennis) 18,39. 4. Carlo Janka (Ski alpin) 15,21. 5. Dario Cologna (Langlauf) 14,30. - Im ersten Wahlgang ausgeschieden: 6. Fabian Cancellara (Rad). 7. Viktor Röthlin (Leichtathletik). 8. Didie Cuche (Ski alpin). 9. Mike Schmid (Skicross). 10. Didier Défago (Ski alpin).

Sportlerin des Jahres: 1. Ariella Kaeslin (Kunstturnen) 35,72 Stimmenprozente im Final der besten 5. 2. Simone Niggli (Orientierungslauf) 24,51. 3. Nicola Spirig (Triathlon) 23,34. 4. Lisa Urech (Leichtathletik) 8,65. 5. Fabienne Suter (Ski alpin) 7,78. - Im ersten Wahlgang ausgeschieden: 6. Olivia Nobs (Snowboard). 7. Esther Süss (Mountainbike). 8. Caroline Steffen (Triathlon). 9. Katrin Leumann (Mountainbike). 10. Manuela Bezzola (Taekwondo).

Team des Jahres: 1. Fussball-Nationalmannschaft U17 27,3 Stimmenprozente (15 Nominierte). 2. FC Basel 10,4. 3. Eishockey- Nationalmannschaft 10,2.

Behindertensportler des Jahres: 1. Christoph Kunz 16,2 (12). 2. Chantal Cavin 15,1. 3. Jean-Marc Berset 14,5.

Trainer des Jahres: 1. Dany Ryser (Fussball) 34,8 (5). 2. Gary Furrer (Skispringen) 22,4. 3. Thomas Bührer (Orientierungslauf) 17,9.

Newcomer des Jahres: 1. Mike Schmid (Skicross) 43,3 (3). 2. Nino Niederreiter (Eishockey) 32,3. 3. Lisa Urech (Leichtathletik) 24,5.

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