Teamspringen: Ammanns letzter WM-Auftritt
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TeamspringenAmmanns letzter WM-Auftritt

Simon Ammann bestreitet beim Teamspringen von der Grossschanze seinen letzten WM-Wettkampf der Karriere. Von einer Medaille zu träumen, bezeichnet er dabei als «vermessen».

Simon Ammann bestreitet am Samstag um 16.30 Uhr beim Teamspringen von der Grossschanze im Val di Fiemme den wohl letzten WM-Wettkampf seiner Karriere. Ziel des Schweizer Teams ist der Vorstoss in den Finaldurchgang.

Die Bilanz der Schweizer Skispringer nach den beiden Einzelspringen von der Normal- und Grossschanze ist ernüchternd. Für Simon Ammann erfüllte sich der Traum von einer Medaille nicht, Gregor Deschwanden enttäuschte mit zwei Klassierungen jenseits der Top 40. Einen Lichtblick gab es immerhin für den zuletzt verunsicherten Marco Grigoli, der sich für den Wettkampf von der Grossschanze qualifizieren konnte. Der Vierte im Bunde, der erst 17-jährige Romand Killian Peier, verpasste die Teilnahme am Einzelspringen vom Donnerstag knapp.

«Von einer Medaille zu träumen wäre vermessen»

«Wir kämpfen mit fünf bis sechs Nationen um die Plätze 7 und 8, von einer Medaille zu träumen wäre vermessen», sagte der Schweizer Skisprung-Trainer Martin Künzle. Nur die besten acht Nationen qualifizieren sich für den Finaldurchgang, den das Schweizer Quartett mit Teamleader Simon Ammann anstrebt. Für den 31-jährigen Toggenburger dürfte es der letzte Wettkampf im Rahmen von Weltmeisterschaften sein.

Österreich gilt für einmal nicht als absoluter Topfavorit auf Gold. Die «ÖSV-Adler» konnten in diesem Winter keines der vier Teamspringen für sich entscheiden, im Einzel-Wettkampf von der Grossschanze blieben sie ohne Medaille. Als heisseste Anwärter, Österreich erstmals seit 2003 an einem WM-Teamspringen zu bezwingen, gelten Norwegen, Deutschland und Slowenien. (si)

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