Mao Hengfeng: Amnesty-Aktion vor chinesischer Botschaft
Aktualisiert

Mao HengfengAmnesty-Aktion vor chinesischer Botschaft

Eine Handvoll Mitglieder von Amnesty International haben vor der chinesischen Botschaft in Bern Freiheit für die Menschenrechtsaktivistin Mao Hengfeng gefordert.

Amnesty-Sprecher Daniel Graf (links) und Gaelle Lapique fordern die Freilassung der Menschenrechtlerin Mao Hengfeng bei der chinesischen Botschaft in Bern.

Amnesty-Sprecher Daniel Graf (links) und Gaelle Lapique fordern die Freilassung der Menschenrechtlerin Mao Hengfeng bei der chinesischen Botschaft in Bern.

Mao Hengfeng ist nach Angaben von Amnesty International in China im vergangenen März zu 18 Monaten «Umerziehung durch Arbeit» verurteilt worden, weil sie sich für den inhaftierten Friedensnobelpreisträger Liu Xiaobo eingesetzt habe.

Vor der chinesischen Vertretung in Bern baten die Amnesty-Aktivisten am Donnerstag vergeblich um Einlass, um einen Umschlag mit rund 1500 Solidaritätsbotschaften für Hengfeng sowie ein gelbe Torte mit der Aufschrift «Freiheit» zu überreichen.

Am Freitag sollte in Oslo Liu Xiaobo der diesjährige Friedensnobelpreis überreicht werden. Er wird mit grösster Wahrscheinlichkeit nicht an den Feierlichkeiten teilnehmen. China hat bereits verschiedentlich klar gestellt, dass der inhaftierte Preisträger nicht zur Feier ausreisen darf.

China wirft Xiaobo Anstiftung zum Umsturz vor und hat eine Haftstrafe von elf Jahren gegen ihn verhängt. (sda)

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