Anti-Folter-Kampagne: Amnesty entschuldigt sich bei Iggy Pop
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Anti-Folter-KampagneAmnesty entschuldigt sich bei Iggy Pop

Bei allem Verständnis für den guten Zweck, das ging sogar Punk-Veteran Iggy Pop zu weit: Er bremst die virale Anti-Folter-Kampagne von Amnesty International.

von
mec

Der Godfather of Punk liess durch seinen Juristen verlauten, das Justin-Bieber-Zitat repräsentiere nicht die persönliche Haltung von Iggy Pop. Amnesty International hat sich öffentlich auf der eigenen Website und via Twitter entschuldigt, dass ohne Einwilligung des Künstlers dessen Bild verfremdet und mit einer möglicherweise irreführenden Aussage versehen wurde.

Die Menschenrechtsorganisation veröffentlichte im Rahmen einer Anti-Folter-Kampagne das durch Photoshop verfremdete Bild eines gefolterten Iggy Pop mit der Aussage «Justin Bieber ist die Zukunft des Rock'n'Roll».

Damit sollte veranschaulicht werden, dass unter Folter jeder Mensch zu jeder möglichen Aussage gebracht werden kann. (20 Minuten berichtete) «Quäle einen Menschen, und er sagt dir, was du willst.»

Die Kampagne lief lediglich in Belgien, stiess aber wegen der Sujets auf weltweites Interesse. Weitere prominente Persönlichkeiten, die in der Kampagne verwendet wurden, sind seine Heiligkeit, der Dalai Lama sowie der Modeschöpfer Karl Lagerfeld.

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