Affäre Gaddafi: Amnesty fordert andere Zelle für Göldi
Aktualisiert

Affäre GaddafiAmnesty fordert andere Zelle für Göldi

Vor drei Tagen wurde Max Göldi in einer fensterlose Zelle verlegt. Amnesty International fordert nun, dass Libyen die Haftbedingungen der Schweizer Geisel verbessert.

Max Göldi habe in der Zelle, in die er am Sonntagmorgen verlegt worden sei, keinen Zugang zu frischer Luft, teilte Amnesty am Dienstag mit. Die Türe führe in einen geschlossenen Raum. Zudem sei die Zelle feucht und habe einen unangenehmen Geruch. Ausserdem sei dem Schweizer am Montag der Hofgang verwehrt worden.

Die libyschen Behörden hatten die Verlegung Göldis am Sonntag damit begründet, dass 90 schwere Straftäter in den Trakt verlegen werden sollten, in dem sich Göldi befunden hatte. Die Verlegung sei geplant gewesen, hielt das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) dazu fest. Göldi erhalte nach wie vor an sechs Tagen pro Woche Besuch von einem Botschaftsvertreter.

(sda)

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