Aktualisiert 20.10.2006 13:10

Amokfahrt endete in der Psychiatrie

Eine 29-jährige Deutsche ist nach einer Amokfahrt in der Region Lugano in die Psychiatrische Klinik eingeliefert worden.

Sie war als Geisterfahrerin auf der Autobahn unterwegs und lieferte sich eine wilde Verfolgungsjagd mit der Tessiner Polizei.

Alarmiert wurde die Polizei am Donnerstagabend gegen 22.45 Uhr, als die Lenkerin im Collina-d'Oro-Tunnel bei Lugano auf der Überholspur anhielt. Als die Polizeipatrouille einige Minuten später eintraf, fuhr die Frau ohne Licht Richtung Chiasso weiter.

In Melide verliess sie die A2 und fuhr auf der Kantonsstrasse dem Luganersee entlang Richtung Morcote, Figino und Grancia. Danach kehrte sie als Geisterfahrerin auf die A2 zurück und raste Richtung Norden, teilte die Tessiner Kantonspolizei am Freitag mit.

Der Polizei gelang es erst auf dem Monte Ceneri, die Amokfahrerin zu stoppen. Dabei kollidierte die Frau mit zwei Polizeiwagen. Ihr Fahrzeug prallte gegen einen Baum. Mit der Ambulanz wurde die 29-jährige, in Deutschland lebende Frau zuerst ins Spital, dann in die Psychiatrische Klinik überführt. Verletzte gab es bei der Amokfahrt keine.

(sda)

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