Amokläufe in den USA fordern zwölf Todesopfer
Aktualisiert

Amokläufe in den USA fordern zwölf Todesopfer

Zwei Amokläufer wüteten am Wochenende in den USA. 12 Menschen kamen dabei ums Leben.

Einer der Amokläufer hat im Sheraton-Hotel von Brookfield (US-Staat Wisconsin) sieben Teilnehmer einer Gottesdienstversammlung erschossen und vier schwer verletzt. Anschliessend nahm sich der 45-Jährige das Leben.

Die Mitglieder der christlichen Religionsgemeinschaft Living Church of God trafen sich jeden Samstagmorgen im gleichen Raum. Der Amokläufer, der noch bei seiner Mutter wohnte, war selber Mitglied der Gemeinschaft. «Es war ein Gemetzel», erzählt Augenzeugin Chandra Frazier. Der Täter habe kurz nach Beginn der Versammlung um sich geschossen. Die Motive des Täters sind unklar.

Kurz vor dieser Tat konnte eine der grössten Verbrecherjagden im US-Staat Georgia abgeschlossen werden. Die Polizei verhaftete am Samstag den der Vergewaltigung angeklagten Ex-Football-Profi Brian Nichols, der tags zuvor im Amtsgericht von Atlanta einen Richter, eine Gerichtsschreiberin und einen Polizisten erschossen hatte. Danach flüchtete der 33-Jährige mit der Metro, später mit Autos und brachte während der Flucht noch einen Zollbeamten um. 26 Stunden nach der Tat konnte Nichols in einer Wohnung in Duluth nördlich von Atlanta festgenommen werden – dort hatte er die letzten Minuten der Jagd nach ihm live vor dem Fernseher mitverfolgt.

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