Amphibienfahrzeuge: Autos gegen den Untergang
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Amphibienfahrzeuge: Autos gegen den Untergang

Zwischen dem ersten Amphibienfahrzeug aus dem Jahre 1899 und dem neusten Amphi-Car, dem 502 PS starken Hydra-Spyder, hat sich einiges getan.

Das erste Amphibienfahrzeug kam 1899 auf die Strasse, bzw. aufs Wasser. Es entstand in Dänemark unter dem Namen Magrelen Amphibium. Kurz darauf begannen sich auch die Holländer, deren Wasserstrassen an Länge beinahe die ihrer asphaltierten Konkurrenz übertreffen, für die Amphibienfahrzeuge zu interessieren. Die holländische Armee entwickelte kurz vor Beginn des zweiten Weltkriegs den DAF 139, ein Amphi-Car mit zwei Lenkrädern, in dem die Fahrer Rücken an Rücken sassen.

Das bekannteste Schwimmfahrzeug des Krieges war jedoch der VW Typ 166. Sein luftgekühlter 25 PS starker Boxermotor liess den Amphi-Car für damalige Verhältnisse relativ flott vorankommen. Verglichen mit dem Hydra-Spyder ist der VW Typ 166 aber eine lahme Ente.

Der amerikanische Hersteller C.A.M.I (Cool Amphibious Manufactures International) stattete den Hydra-Spyder mit einem 502 PS starken 8,2-Liter-V8-Motor aus. Dieser beschleunigt den Amphi-Car auf der Strasse auf 210 km/h. Treibt der Motor das Jet-Strahl-Triebwerk an, gleitet er mit bis zu 80 km/h übers Wasser. Auf Wunsch wird in den Hydra-Spyder ein Sonar eingebaut, damit kein Fischschwarm unentdeckt bleibt. Wem das Angeln nicht zusagt, der kann einen Wasserskifahrer an die Leine nehmen.

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