Aktualisiert

Chef der Arabischen LigaAmr Mussa befürwortet Flugverbotszone

Der Chef der Arabischen Liga spricht sich für eine internationale Flugverbotszone über Libyen aus. Damit solle der Kampf der Aufständischen gegen Gaddafi unterstützt werden.

Der Chef der Arabischen Liga, Amr Mussa, befürwortet die Einrichtung einer internationalen Flugverbotszone über Libyen. Wer die Zone militärisch durchsetzen würde, richte sich nach der Beschlusslage im UNO-Sicherheitsrat.

«Ich rede von einer humanitären Aktion. Es geht darum, mit einer Flugverbotszone dem libyschen Volk in seinem Freiheitskampf gegen ein zunehmend menschenverachtendes Regime beizustehen», sagte Mussa dem deutschen Magazin «Spiegel».

Die Arabische Liga berät am Samstag in Kairo über die Lage in Libyen. Dort gehen die Truppen von Staatschef Muammar al-Gaddafi mit brutaler Gewalt gegen Regimegegner vor. «Gaddafi fehlt die Einsicht, die Tunesiens Präsident Ben Ali und Ägyptens Staatschef Mubarak mit ihren Rücktritten gezeigt haben», sagte Mussa.

(sda)

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