Amy Winehouse: Ehestreit, bis das Blut spritzt
Aktualisiert

Amy Winehouse: Ehestreit, bis das Blut spritzt

Liebe und Hass liegen nah beieinander, heisst es. Dasselbe gilt für Genie und Wahnsinn und offenbar auch für Amy Winehouse und Blake Fielder-Civil: Die zofften sich im Hotel bis aufs Blut.

Amy Winehouse und Blake Fielder-Civil haben es in einem Hotelzimmer wieder mal krachen lassen. Sie haben aber nicht gefeiert, sie sind aneinander geraten. «Kurz nach drei Uhr morgens lief Amy heraus und die Strasse herunter. Sie war wirklich panisch. Blake lief ihr hinterher, konnte aber nicht mithalten», so ein Augenzeuge gegenüber dem britischen Boulevardblatt «Daily Mail».

Wie ernst es gewesen war, konnte man dem Ehepaar ansehen. Kampf- und Kratzspuren haben beide gezeichnet, das Blut war kaum getrocknet. «Amy wollte nur von ihm weg. Sie rannte auf die Mitte der Strasse und stoppte ein Auto, das zufällig voller Mädchen war. Sie sagte: `Schnell, ich muss rein, ich muss abhauen! Bitte helft mir!?. Ihre Stimme überschlug sich. Es war klar, dass sie Angst hatte.»

«Ich dachte, gleich schlägt er sie.»

Amy sah «völlig kopflos» aus und flüchtete. Blake lief eine Weile hinter dem Auto her. «Die nächste halbe Stunde wanderte er benommen und mit Blut im Gesicht umher, suchte sie in Hauseingängen und rief ihre Namen.» Wie er seine «Rehab»-Frau schliesslich wieder fand, ist unklar. Vielleicht hat er sie per Natel erreicht. Um vier Uhr trafen sie sich und erreichten 45 Minuten später Arm in Arm das Hotel, in dem alles begonnen hatte.

Dort waren um halb Drei die Fetzen geflogen und mehr. Nachbarn beschwerten sich über Kampf-Lärm. Amy sprintete aus dem Zimmer zum Lift, verfolgt vom blutenden Blake. Ein Hotelgast sagte: «Sie war in Tränen aufgelöst und der Typ brüllte sie an. Sie kauerte in der Ecke und ich dachte, er schlägt sie gleich.»

Wieder Drogen im Spiel?

Ins Bild passt, dass Amy um 23 Uhr eine junge Frau auf der Strasse vor dem Hotel getroffen hat. Es gab eine Umarmung, ein kurzes Gespräch und dann war es auch schon vorbei. Warum das ganze erwähnenswert ist? Laut «Daily Mail» hat ein Zeuge gesehen, wie die Frau Amy bei der Umarmung ein kleines Paket zugesteckt haben soll. Wenn das stimmt, dürfte es sich nicht um Pralinen gehandelt haben…

Jetzt tagt der Familienrat. Amys Vater Mitch kam ins Hotel und auch Blakes Eltern wurden noch erwartet. Über das neue Negativ-Erlebnis geht die gute Nachricht völlig unter. Die 23-Jährige hat Chancen auf vier «Mobo»-Preise: Bei den prestigeträchtigen «Music of Black Origin Awards» ist sie als beste Britin, beste R&B-Sängerin, für das beste Lied und das beste Video nominiert. Genie und Wahnsinn liegen eben doch nah beieinander ...

obi/phi

Deine Meinung