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An der Papstmesse dürfte die Sonne scheinen

Der heilige Petrus, der laut Volksglauben als Himmelspförtner und Wettermacher wirkt, scheint seinem Nachfolger Johannes Paul II. wohlgesinnt.

Nach tagelangem Dauerregen bessert das Wetter in der Schweiz just auf den Papstbesuch vom kommenden Wochenende, wie es am Freitag beim Wetterdienst MeteoSchweiz hiess.

Am Samstag wird das Wetter gemäss MeteoSchweiz im Raum Bern freundlich, wie die Meteorologen auf Anfrage sagten. Bei wechselnder Bewölkung dürfte es überwiegend sonnig werden. Einzelne Regenschauer seien zwar nicht ausgeschlossen, doch sei Dauerregen nicht zu erwarten. Die Temperatur wird bei schwachem bis mässigem Wind um etwa 18 Grad erwartet. Am Sonntag soll es mehr Sonne als Wolken geben und trocken bleiben. Bei schwachem Wind soll die Temperatur auf etwa 21 Grad ansteigen.

Der Rasen auf der Berner Allmend, wo am Sonntagvormittag die Papstmesse stattfindet, dürfte trotz der anhaltenden Regengüsse der vergangenen Tage der Belastung durch die erwarteten rund 100.000 Gläubiger standhalten, wie Andreas Walpen vom Logistikkomitee der Organisatoren dem Internet-Radio kath.ch sagte. Die Regengüsse hätten zwar den Aufbau der Infrastruktur für den Gottesdienst etwas erschwert, der Untergrund dürfte aber bis am Sonntag trocken werden, sofern es nicht wieder zu Dauerregen komme. Die Organisatoren wendeten für Rasen-Schutzmassnahmen rund 250.000 Franken auf. Der gleiche Betrag wurde für Instandstellungsarbeiten reserviert. Den Messebesuchern wird empfohlen, für den Gottesdienst einfache Sitzgelegenheiten mitzunehmen. (dapd)

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