Pressestimmen: «An der Pforte zum Paradies»
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Pressestimmen«An der Pforte zum Paradies»

3:0 hat der FC Zürich das Hinspiel zur Champions League gegen Ventspils gewonnen. Dieses Resultat muss für das grosse Ziel reichen - «falls im Rückspiel nicht die Fussballwelt kopfsteht».

Die Schweizer Medien sind sich einig. «Der Jackpot ist schon fast geknackt» (NZZ). Das 3:0 im Hinspiel in Riga muss dem Schweizer Meister für den erstmaligen Einzug in die Königsklasse reichen. Dort könnte der FCZ rund 20 Millionen Franken absahnen. «Der rote Teppich ist ausgerollt. Die Millionen liegen auf dem Silbertablett bereit», (20 Minuten Online) so der einhellige Tenor im Schweizer Blätterwald.

Klar ist aber auch, dass Ventspils – zumindest im Hinspiel – nicht die grösste Hürde war. «Der deutliche Erfolg kam gegen einen Gegner zustande, der über nicht mehr als gutes Schweizer Challenge-League-Format verfügte», erkennt der «Tages-Anzeiger» richtig. Aber das ist ja nicht das Problem der Zürcher, sondern dank der neuen Regelung der Uefa wohl auch in Zukunft für Schweizer Vereine so.

Die Tür zu den Millionen ist weit offen

Trotzdem: Man soll das Fell des Bären nicht verkaufen, solange er noch nicht erlegt ist. Die Tür zur Champions League steht auf jeden Fall sperrangelweit offen. «Nur die Zürcher selber können sie jetzt noch zuschlagen» (Blick). Damit dies geschieht, braucht es allerdings ein lettisches Fussballwunder. Der FCZ wird sich am Dienstag in St. Gallen für die Champions League qualifzieren. «Falls im Rückspiel nicht die Fussballwelt kopfsteht.» (NZZ)

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