Aktualisiert 18.09.2014 11:32

Mutmassliche Heilung

An Ebola erkrankter Arzt vor Genesung

Der mit Ebola infizierte US-Geburtshelfer Rick Sacra kann auf vollständige Genesung hoffen. Er wurde unter anderem mit dem Blut eines Ebola-Überlebenden behandelt.

Der Mediziner Richard Sacra darf auf seine Genesung hoffen.

Der Mediziner Richard Sacra darf auf seine Genesung hoffen.

Eine Blutprobe von Sacra, die an die Seuchenkontrollbehörde CDC geschickt worden sei, habe eine geringere Virenmenge aufgewiesen. Die Ärzte warteten nun die Ergebnisse eines zweiten Bluttests ab, hiess es. Laut der Ärztin Angela Hewlett müssen zwei Tests binnen 24 Stunden vorgenommen und als negativ bewertet werden, um eine Entlassung Sacras möglich zu machen.

Der 51-jährige Arzt hatte sich bei seiner Arbeit in einer Klinik in Liberia mit Ebola angesteckt. Seit dem 5. September wird er im US-Staat Nebraska in einer Quarantänestation behandelt. Unter anderem bekam er das Blut seines Kollegen Kent Brantly verabreicht, der die Viruserkrankung überlebt hatte. Zudem wurde Sacra mit einem experimentellen Medikament behandelt.

Mindestens 2400 Menschen sind der Viruserkrankung bisher zum Opfer gefallen. Besonders betroffen sind Liberia, Sierra Leone und Guinea, doch auch in Nigeria und dem Senegal gab es Fälle. Ebola wird durch den direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten kranker Patienten übertragen. Es gibt bisher weder ein Impfmittel noch ein geprüftes Medikament. (sda)

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