«Sehr spezielles Schuljahr»: An Zürcher Schulen gilt teilweise Maskenpflicht

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«Sehr spezielles Schuljahr»An Zürcher Schulen gilt teilweise Maskenpflicht

Zum neuen Schuljahr gelten an den Gymnasien und Berufsfachschulen im Kanton Zürich neue Regeln. Man wolle den Unterricht trotzdem so normal wie möglich gestalten.

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An den Zürcher Mittel- und Berufsfachschulen müssen die Schülerinnen und Schüler neu Schutzmasken tragen, wenn sie nicht an ihrem Platz im Schulzimmer sitzen. (Symbolbild)

An den Zürcher Mittel- und Berufsfachschulen müssen die Schülerinnen und Schüler neu Schutzmasken tragen, wenn sie nicht an ihrem Platz im Schulzimmer sitzen. (Symbolbild)

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«Wir starten in ein sehr spezielles Schuljahr», sagte Bildungsdirektorin Silvia Steiner (CVP) an einer Medienkonferenz.

«Wir starten in ein sehr spezielles Schuljahr», sagte Bildungsdirektorin Silvia Steiner (CVP) an einer Medienkonferenz.

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Ab der Sekundarstufe II müssten jeher die Eltern beziehungsweise die Jugendlichen die Kosten für die Masken tragen, sagt Niklaus Schatzmann, Chef des Mittelschul- und Berufsbildungsamts.

Ab der Sekundarstufe II müssten jeher die Eltern beziehungsweise die Jugendlichen die Kosten für die Masken tragen, sagt Niklaus Schatzmann, Chef des Mittelschul- und Berufsbildungsamts.

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Darum gehts

  • Für die Schülerinnen und Schüler gilt neu in den Gymnasien und Berufsfachschulen eine Maskenpflicht ausserhalb des Unterrichts in den Räumen der Schule.
  • Die Materialkosten dafür müssten ab Sekundarstufe II die Eltern oder die Schüler tragen.
  • Ansonsten gelten die herkömmlichen Hygiene- und Abstandsregeln.

An den Gymnasien und Berufsfachschulen im Kanton Zürich müssen die Schülerinnen und Schüler im neuen Schuljahr ausserhalb des Unterrichts in den Innenräumen der Schule Masken tragen. Zudem gilt in den Klassen eine fixe Sitzordnung und die Abstände zwischen den Einzeltischen müssen möglichst gross sein.

Für die Schüler der obligatorischen Schule gelten die herkömmlichen Hygienevorschriften, die Abstandsregeln sollen vor allem zwischen den Erwachsenen eingehalten werden. Die Quarantänevorschriften des Bundes gelten laut Bildungsdirektorin Silvia Steiner (CVP) auch für Kinder und Jugendliche. Schüler, die aus Risikoländern zurückkehren, müssen in Quarantäne und erhalten dafür eine entschuldigte Absenz.

Wer bezahlt die Masken?

«Wir starten in ein sehr spezielles Schuljahr», sagte Silvia Steiner an der Medienkonferenz zu den Corona-Schutzmassnahmen an den Zürcher Schulen. Das Ziel sei, den Schulbetrieb so normal wie möglich, aber auch so sicher wie möglich zu gestalten.

Ab der Sekundarstufe II müssten jeher die Eltern beziehungsweise die Jugendlichen für die Kosten für die Masken aufkommen, so Niklaus Schatzmann, Chef des Mittelschul- und Berufsbildungsamts. Die Schulen seien aber angewiesen, ein ausreichend grosses Lager für Härtefälle, etwa Jugendliche in finanziell schwierigen Situationen, zu beschaffen.

(SDA)

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