«Andermatt bleibt der Wunschtrainer»
Aktualisiert

«Andermatt bleibt der Wunschtrainer»

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Martin Andermatt wird nicht schon heute YB-Trainer. Der liechtensteinische Verband gab seinen Nationalcoach noch nicht frei.

«Es ist nicht so, dass Martin Andermatt definitiv nicht kommt», stellt Stefan Niedermaier klar. Der Stadion-CEO, mit Sportchef Marcel Hottiger zuständig für die Trainersuche bei YB, bekräftigt sogar: «Andermatt bleibt der Wunschtrainer.» Dass der Deal am Samstag vorerst platzte, lag an der geforderten Ablösesumme. «Die Leute glauben, YB öffne einfach den Geldbeutel. Aber ich will kein Geld geben. Ich bot ein Freundschaftsspiel an. Damit liesse sich auch etwas verdienen», erklärt Niedermaier.

Ein anderer Trainer wird derzeit nicht angestellt. Nun rechnet Niedermaier erst in der Winterpause mit Andermatt. Bloss: Bei YB weiss man nie. Denkbar, dass der Vertragspoker doch schneller geht und schon in den nächsten Tagen Andermatts Anstellung geregelt ist.

Bis es so weit ist, wirkt Interimscoach Erminio Piserchia. «Er hat gut gearbeitet und es in zwei Spielen geschafft, seine Handschrift zu zeigen», lobt Niedermaier. Piserchia weiss, dass er trotz dem 3:0-Sieg im Cup nur eine vorübergehende Lösung bleibt. «Aber für mich ist das super. Ich erhalte eine einmalige Chance in der Super League.» Der frühere Assistenztrainer kennt die Spieler. «Mit ihren Vorzügen und Macken. Das ist ein Vorteil», so Piserchia, der nun die Uefa-Pro-Lizenz anstrebt.

Peter Berger

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