Aktualisiert 13.08.2009 19:20

Sudhaus, BaselAndré Millischer bringt frischen Wind

Das Sudhaus startet in die erste Saison unter neuer Leitung: André Millischer erklärt
im Gespräch, welche Gedanken in seinem Kopf herumspuken.

von
Thomas Nagy

André, wie kommst du zu deiner neuen Position als Sudhaus-Chef?

André Millischer: Neben meinem Job bei Radio Basel 1 habe ich im Sudhaus verschiedene Theaterproduktionen gemacht und knüpfte so eine Beziehung zu diesem Ort. Als sich die Möglichkeit ergab, die Nachfolge von ­Dani Jansen anzutreten, musste ich nicht lange überlegen.

Was war die grösste Schwierigkeit beim Übergang?

Die knappe Zeit, wie so oft. Wir hatten nur etwas mehr als einen Monat, was natürlich viel zu wenig ist bei der Fülle an Dingen, die es zu erledigen galt. Aber glück­licherweise ist ein Teil des ­alten Teams weiterhin dabei – sein Know-how ist unbezahlbar.

Wie sieht das neue Programmkonzept aus?

Wir sind noch mittendrin, das zu entwickeln. Es zeichnet sich aber ab, dass wieder vermehrt Live-Konzerte im Sudhaus stattfinden werden, vor allem auch von Basler Bands. Gewisse Reihen – zum Beispiel Theatersport oder der Kulturbrunch – wird es aber auch weiterhin geben. Es soll eine gesunde Mischung aus Altem und Neuem werden.

Wie sieht es mit dem lei­digen Lärmproblem aus?

Diesbezüglich hat sich das Sudhaus in den letzten Jahren bestens mit den Nachbarn arrangiert. Das werden wir natürlich so weiterführen.

Sudhaus

Für eine richtige Opening-Party war die Zeit zu knapp, deshalb startet man im Sudhaus gleich mit dem normalen Programm in die Saison: Den Auftakt machen am Freitag die Snake­bones gemeinsam mit Big Bang Boogie, was gleichbedeutend ist mit dickem Rock’n’Roll. Am Samstag steht dann Reggae mit Redda Vybez, Jah Pulse und King Fab auf dem Menüplan.

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