2000 Franken Belohnung: Andreas Glarner setzt Kopfgeld auf Vandalen aus
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2000 Franken BelohnungAndreas Glarner setzt Kopfgeld auf Vandalen aus

Immer wieder werden Wahlplakate zerstört. Besonders oft trifft es die SVP. Nationalrat Andreas Glarner hat nun Kopfgeld auf die Vandalen ausgesetzt.

von
Lea Gnos
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Vandalen verschandeln SVP-Wahlplakate.
Vandalen verschandeln SVP-Wahlplakate.
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Nationalrat Andreas Glarner hat ein Kopfgeld auf die Vandalen ausgesetzt.
Nationalrat Andreas Glarner hat ein Kopfgeld auf die Vandalen ausgesetzt.
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Auf Facebook schreibt Andreas Glarner, dass er 2000 Franken Belohnung für die Ergreifung der Täter aussetzt. 
Auf Facebook schreibt Andreas Glarner, dass er 2000 Franken Belohnung für die Ergreifung der Täter aussetzt. 
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Darum gehts

  • In Muttenz BL zerstörten Vandalen SVP-Plakate zur Verhüllungsinitiative.

  • Nationalrat Andreas Glarner setzt nun ein Kopfgeld auf die Täter aus.

  • Schon in der Vergangenheit fielen SVP-Plakate Vandalen zum Opfer.

Die SVP beklagt schon länger, dass ihre Plakate bei Abstimmungen überdurchschnittlich oft Vandalen-Akten zum Opfer fallen. Nun wurden zahlreiche Plakate zur Verhüllungsinitiative verschandelt. Nationalrat Andras Glarner will mit einem Kopfgeld die Täter ausfindig machen. Auf Facebook schreibt er: «Ich setze eine Belohnung von 2’000 Franken auf die Ergreifung der Täter aus - dieses unwürdige Treiben muss ein Ende haben!» Der SVP-Nationalrat postet zudem auf Twitter Bilder der zerstörten Plakate.

«Unsere Plakate für die Verhüllungsinitiative werden von den Gegnern konsequent heruntergerissen und zerstört», schreibt Glarner. Besonders krass sei es in Muttenz BL - von den 21 Plakaten würden genau noch deren vier hängen, so der SVP-Nationalrat.

Belohnungsprinzip hat schon einmal gewirkt

Bis jetzt seien noch keine Hinweise eingegangen auf die Täter, ausser ein paar Scherz-Meldungen, sagt Andreas Glarner zu 20 Minuten. Doch Glarner ist zuversichtlich, dass sich die Vandalen so ausfindig machen lassen. «Letztes Jahr hat die Polizei dank einer 1000 Franken Belohnung, die ich ausgesetzt hatte, Cybermobber gefunden, die mich belästigt hatten.» Das Kopfgeld würde er aus der eigenen Tasche bezahlen, sagt er.

Dass SVP-Plakate verschandelt werden, ist nichts Neues. Bei der Begrenzungsinitiative mussten massenhaft Plakate dran glauben. «Weil Vandalen in der ganzen Schweiz derart viele Plakate zerstört haben, mussten wir für jedes Plakat im gekauften Raum mindestens zwei Ersatzplakate drucken lassen», sagte SVP-Nationalrätin Esther Friedli damals zu 20 Minuten. «So extrem wie jetzt war es noch nie», sagt Glarner jetzt zu 20 Minuten. «Die Plakate werden oft abgerissen und sofort zerstört.»

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