Tor der Runde: Andrist gewinnt mit seinem Kunststück
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Tor der RundeAndrist gewinnt mit seinem Kunststück

65 Prozent der Leser haben den Treffer von Stephan Andrist zum Tor der 23. Runde der Super League gewählt. Mario Gavranovics und Andreas Wittwers Tor hatten keine Chance.

von
hua

Das war eine äusserst klare Angelegenheit. Am Sieg von Stephan Andrist gab es nichts zu rütteln. 65 Prozent der Leser stimmten für den Treffer des FC Aarau-Mittelfeldspielers. Oder anders ausgedrückt: Von den 3426 Lesern, die abgestimmt hatten, wählten 2240 Andrists Tor.

So war denn auch klar, dass nur noch 35 Prozent der restlichen Stimmen auf die Treffer von Mario Gavranovic und Andreas Wittwer fallen würden. FCZ-Stürmer Gavranovic erhielt noch 696 Stimmen (20 Prozent) und Wittwer vom FC Thun 490 Stimmen (15 Prozent).

Andrists Kunststück

Auf der Lausanner Pontaise stieg derweil der Abstiegs-Krimi zwischen den Einheimischen und dem FC Aarau. Die Aargauer behielten letzlich die Oberhand. Mit dem knappsten aller Siege fuhr der FCA wieder nach Hause. Der Treffer aber war eine Augenweide. Die Flanke eines Aarauers wurde von der Lausanner Verteidigung vermeintlich geklärt, doch der Ball kam direkt zu Stephan Andrist im Sechzehner. Dieser nahm das Runde mit der Brust an, spielte den Ball mit dem rechten auf den linken Fuss, zog direkt ab und versenkte zum siegbringenden 1:0.

Die schöne Kombination des FCZ

Das Derby zwischen dem FC Zürich und GC war am Samstag eine klare Angelegenheit. Der FCZ konnte seine gute Form beibehalten und überzeugte auch gegen den Stadtrivalen. Eine tadellose Leistung zeigte beim 3:1 der FCZ-Stürmer Mario Gavranovic. Mit zwei Treffern war er massgeblich am Sieg der Stadtzürcher beteiligt. Dem zweiten Tor ging eine wunderschöne Stafette durch die Reihen des FCZ vor. In der 60. Minute führten die Stadtzürcher bereits 2:0 und setzten ihrer guten Leistung noch die Krone auf. Macro Schönbächler und Yassine Chikhaoui hebelten mit einem schönen Doppelpass die gesamte GC-Hintermannschaft aus. Danach schob Schönbächler den Ball in die Mitte, wo Gavranovic völlig frei stand. Dieser brauchte nur noch einzuschieben.

Der schöne Pass und der lockere Abschluss

Der FC Thun sicherte sich mit Kampf und Glück einen Punkt beim 2:2 gegen Leader Basel. Der Ausgleich fiel erst in der 93. Minute mit einem Eigentor von Arlind Ajeti. Zuvor hatte Andreas Wittwer seine Farben in der 79. Minute zum 1:2 herangebracht. Einen herrlichen Pass von Sekou Sanogo Junior von knapp hinter der Mittelline in den Strafraum nahm Wittwer direkt an, umspielte FCB-Goalie Yann Sommer und schob locker ein.

Das 1:2 von Andreas Wittwer vom FC Thun gegen den FC Basel. (Quelle: Teleclub)

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