Google vor Apple: Android hängt Apple ab
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Google vor AppleAndroid hängt Apple ab

Beim Kauf ihres Smartphones haben Amerikaner eine klare Präferenz. Erste Wahl sind Handys mit Googles Android. Der Vorsprung zu Apple wurde weiter ausgebaut - dahinter gehts ums nackte Überleben.

von
owi

Android baut seine Dominanz im Smartphone-Markt weiter aus. Im August 2011 nutzten 44 Prozent der Smartphone-Nutzer in den USA ein Android-Mobiltelefon, wie die neusten Zahlen der Marktforscher von ComScore zeigen. Das sind fast sechs Prozent mehr als im Mai dieses Jahres. Apples iOS konnte im selben Zeitraum nur noch um ein Prozent zulegen und kommt nun auf 27 Prozent aller US-Smarphones zum Einsatz. Googles Android ist in den USA seit März 2011 die Nummer 1.

Alle anderen Mobile-Betriebssysteme verloren an Terrain. Insbesondere RIM (Research In Motion) stürzte mit seinem BlackBerry von 25 auf noch 20 Prozent Marktanteil ab. Nur eine Statistenrolle spielen Windows Phone von Microsoft (6 Prozent) und das angestaubte Symbian von Nokia (2 Prozent). Beide Systeme verloren nochmals 0,1 beziehungsweise 0,3 Prozent. Um diesen Abwärtstrend zu stoppen, haben sich Microsoft und Nokia zu einer Allianz zusammengeschlossen. Bereits Ende Oktober wird vermutlich das erste Nokia-Phone mit Windows Phone 7.5 der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Samsung und LG dominieren US-Markt

Bei den Geräte-Herstellern bleibt Samsung unangefochtener Leader. Jedes vierte Smartphone kommt aus Samsungs Küche. Mit LG als Nummer 2 mit 21 Prozent Marktanteil dominieren derzeit die Südkoreaner den US-Smartphone-Markt. Auf Platz drei mit 14 Prozent folgt Motorola noch vor Apple mit zehn und RIM mit sieben Prozent. Lediglich Apple und Samsung konnten ihre Position zwischen Mai und August leicht ausbauen, alle anderen Geräte-Hersteller verloren geringfügig Marktanteile.

Im Weiteren zeigt die jüngste ComScore-Erhebung, dass sämtliche Smartphone-Anwendungen verstärkt genutzt werden. 71 Prozent der Befragten versenden Textnachrichten, vier von zehn surfen mobil und ebenfalls rund 40 Prozent laden sich Apps herunter oder nutzen soziale Netzwerke wie Facebook auf dem Smartphone.

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