Aktualisiert 11.05.2010 12:03

Marktstudie

Android-Handys auf Überholspur

In den USA wurden im ersten Quartal erstmals mehr Android-Handys als iPhones verkauft. Die Nase vorn hat allerdings nach wie vor der Blackberry.

von
mbu
Marktforscher prognostizieren dem Open-Source-Betriebssystem Android eine rosige Zukunft.

Marktforscher prognostizieren dem Open-Source-Betriebssystem Android eine rosige Zukunft.

Laut einer aktuellen Marktstudie der Analysten der NPD Group hat die Anzahl verkaufter Android-Handys auf dem US-Markt rasant zugenommen. So sollen im ersten Quartal 2010 erstmals mehr Smartphones mit Android verkauft worden als mit Apples iPhoneOS.

Neu sieht die Rangliste der Top 3 wie folgt aus: Platz 1 geht an den Blackberry von RIM mit einem Marktanteil von 36 Prozent. Auf Platz 2 stehen neu Android-Smartphones mit 28 Prozent Marktanteil und Platz 3 geht an den Absteiger Apple mit 21 Prozent. Der Durchschnittspreis für ein Smartphone soll bei 151 US-Dollar liegen, rund drei Prozent tiefer als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Studie basiert auf 150 000 Online-Befragungen.

Die Analysten des US-Marktforschungsunternehmens Gartner attestierten dem Open-Source-Betriebssystem schon im vergangenen Januar grosses Potenzial (20 Minuten Online berichtete). So sollen bis zum Jahr 2012 75 Millionen Android-Handys verkauft werden. Dies würde gemäss der Studie einem weltweiten Marktanteil von 14,5 Prozent entsprechen. Apple wird ein Marktanteil von 14 Prozent prognostiziert.

Den Geräteherstellern verspricht Google mit Android ein perfektes Tool, um mit dem Handy im Internet zu surfen. Ausserdem stehen den Kunden im Android-Market, ähnlich Apples App Store, Tausende von Programmen zur Verfügung, mit denen das eigene Mobiltelefon individualisiert werden kann. Dafür sind keine Lizenzgebühren fällig, Android ist gratis. Microsoft etwa knüpft von den Herstellern für Windows Mobile pro Gerät 15 bis 25 Dollar ab.

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