26.10.2020 18:05

Restaurants sollen schliessenAngela Merkel plant «Lockdown Light»

Auch in Deutschland sollen die Corona-Massnahmen weiter verschärft werden. Laut eines Berichts könnte die Regierung am Mittwoch neue Regeln für Schulen, Veranstaltungen und Gastronomie beschliessen.

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«Lockdown Light»: Laut eines Berichts plant die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel einschneidende Massnahmen.

«Lockdown Light»: Laut eines Berichts plant die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel einschneidende Massnahmen.

REUTERS
Restaurants und Bars sollen demnach schliessen …

Restaurants und Bars sollen demnach schliessen …

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… und Veranstaltungen verboten werden.

… und Veranstaltungen verboten werden.

Pool via REUTERS

Darum gehts

  • Laut eines Berichts plant die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel einen «Lockdown Light».

  • Dieser sieht vor, dass Restaurants und Bars schliessen und Veranstaltungen verboten werden sollen.

  • Schulen und Kitas sollen geöffnet bleiben – ausser in Regionen mit katastrophal hohen Corona-Infektionszahlen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel plant laut einem Bericht der «Bild» eine Art «Lockdown Light». Dabei sollen Schulen und Kitas ausser in Regionen mit katastrophal hohen Corona-Infektionszahlen geöffnet bleiben, wie die Zeitung am Montag ohne Nennung von Quellen berichtete. Auch Geschäfte dürften demnach mit Einschränkungen geöffnet bleiben. Dagegen wolle Merkel in der Gastronomie und bei Veranstaltungen «hart vorgehen»: Restaurants und Bars sollten schliessen und Veranstaltungen verboten werden. Bereits bei der Ministerpräsidentenkonferenz am Mittwoch könnten sich die Kanzlerin und die 16 Länderchefs auf ein neues Lockdown-Modell einigen, schrieb «Bild» weiter.

In einem dringenden Appell hatte Merkel am Montag die Infektionslage als bedrohlich eingestuft. Nun zähle jeder Tag, die derzeitigen Maßnahmen würden nicht ausreichen. Den ursprünglich für Freitag geplanten Corona-Videogipfel mit den Ministerpräsidenten zog die Bundeskanzlerin auf Mittwoch vor.

Regierungssprecher Steffen Seibert sagte, der Ernst der Lage sei, «denke ich, allen bewusst». Das Augenmerk müsse darauf liegen, was Bund und Länder gemeinsam tun könnten, um den Trend möglichst schnell zu brechen. Seibert sagte, er «rechne mit Beschlüssen».

(Reuters)

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