3 Wochen Verlängerung: Deutschland einigt sich auf Shutdown bis 28. März
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3 Wochen VerlängerungDeutschland einigt sich auf Shutdown bis 28. März

Am Mittwoch trifft sich Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten, um über die Corona-Einschränkungen zu diskutieren. Der Shutdown wird um drei Wochen verlängert.

von
Denis Molnar
Lucas Orellano
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Angela Merkel soll sich für einen verlängerten Lockdown ausgesprochen haben.

Angela Merkel soll sich für einen verlängerten Lockdown ausgesprochen haben.

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Dies geht aus einer Beschlussvorlage vor dem Coronagipfel mit den Ministerpräsidenten hervor, wie deutsche Medien schreiben.

Dies geht aus einer Beschlussvorlage vor dem Coronagipfel mit den Ministerpräsidenten hervor, wie deutsche Medien schreiben.

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Ab kommendem Montag könnten erste Lockerungsschritte vollzogen werden.

Ab kommendem Montag könnten erste Lockerungsschritte vollzogen werden.

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Darum gehts

  • Der Shutdown in Deutschland wird bis 28. März verlängert.

  • In der Beschlussvorlage sind aber auch Lockerungen vorgesehen.

  • Ab Montag könnten Betriebe wie Buchhandlungen und Gartenmärkte wieder öffnen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel wollte den Shutdown in Deutschland bis zu den Osterferien am 28. März verlängern. Die Länder haben laut Spiegel.de zugestimmt. Die Forderung ging zuvor aus einer Beschlussvorlage vor dem Coronagipfel mit den Ministerpräsidenten hervor. Das Treffen mit den Regierungschefs der Bundesländer fand am Mittwoch statt.

In der Vorlage heisst es demnach unter anderem, dass Bund und Länder verbreiteter Testen und das Contact Tracing verbessern wollen. Sollte das erfolgreich sein, seien Öffnungsschritte auch bei Inzidenzen von mehr als 35 Neuinfektionen pro 100’000 Einwohnern und Woche möglich.

Erste Lockerungen ab Montag

Ab kommendem Montag könnten erste Lockerungsschritte vollzogen werden. Mehrere Mitglieder von zwei Haushalten dürften sich wieder treffen – bei einer Personenbeschränkung von fünf Personen (ohne Kinder). Wieder öffnen dürften Buchhandlungen, Blumengeschäfte und Gartenmärkte in allen Bundesländern. Auch «körpernahe Dienstleistungsbetriebe» und Fahrschulen dürften die Arbeit wieder aufnehmen, allerdings wäre ein negativer Schnelltest Voraussetzung.

Auf jeden Fall eine Inzidenz von unter 35 pro 100’000 Einwohnern und Woche fordert die Beschlussvorlage für den Einzelhandel, Museen, Galerien, Zoos und Gedenkstätten. Würde der Wert erreicht, dürften auch bis zu zehn Menschen wieder zusammen im Freien Sport treiben.

Schnelltest-Strategie

Wie «Focus» berichtet, spielen Schnelltests in der Strategie eine wichtige Rolle. Jeder Bürgerin und jedem Bürger Deutschlands sollen pro Woche ein bis zwei Schnelltests kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Alle Schülerinnen und Schüler und alle Mitarbeitenden von Firmen, die nicht im Homeoffice arbeiten können, sollen ebenfalls mit Schnelltests versorgt werden.

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BAG-Infoline Covid-19-Impfung, Tel. 058 377 88 92

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Branchenhilfe.ch, Ratgeber für betroffene Wirtschaftszweige

Pro Juventute, Tel. 147

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