Seit 20 Jahren für Menschenrechte aktiv - Angelina Jolie gibt Insta-Debüt, um afghanischen Mädchen zu helfen
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Seit 20 Jahren für Menschenrechte aktivAngelina Jolie gibt Insta-Debüt, um afghanischen Mädchen zu helfen

In Afghanistan haben die Leute kaum noch die Möglichkeit, sich über Social Media auszutauschen. Damit vor allem junge Frauen noch gehört werden, hat Hollywood-Schauspielerin Angelina Jolie nun einen Instagram-Account eröffnet.

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Angelina Jolie ist Spezial-Botschafterin des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR. Hier spricht sie am 20. Juni in Burkina Faso.

Angelina Jolie ist Spezial-Botschafterin des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR. Hier spricht sie am 20. Juni in Burkina Faso.

AFP
Bereits im Oktober 2008 war Jolie in Afghanistan unterwegs.

Bereits im Oktober 2008 war Jolie in Afghanistan unterwegs.

UNHCR/Marco di Lauro
Nun hat sie einen Instagram-Account eröffnet, um sich für afghanische Frauen einsetzen zu können.

Nun hat sie einen Instagram-Account eröffnet, um sich für afghanische Frauen einsetzen zu können.

Insta/angelinajolie

Darum gehts

  • Hollywood-Superstar Angelina Jolie ist neu auf Instagram.

  • Der Grund: Sie will ein Sprachrohr für Menschen sein, die sonst nicht mehr gehört werden – unter anderem junge Afghaninnen.

  • Als ersten Post hat sie den Brief einer jungen Frau geteilt, die sich vor den Taliban und ihrem Regime fürchtet und nicht mehr zur Schule kann.

«Jetzt gerade verlieren die Menschen in Afghanistan die Möglichkeit, über Social Media zu kommunizieren und sich frei auszudrücken», schreibt Jolie in ihrem ersten Post auf Instagram. «Also bin ich auf Insta gekommen, um ihre Geschichten zu teilen und die Stimmen derer, die rund um die Welt für ihre grundlegenden Menschrechte kämpfen.» Nach einem Tag hat sie bereits 7 Millionen Follower hinter sich geschart.

Als Erstes hat Jolie den Brief eines afghanischen Mädchens geteilt, der ihr zugeschickt wurde. Darin beklagt die nicht genannte Autorin, dass sie und andere junge Frauen nicht mehr zur Schule gehen könnten und diese wohl bald geschlossen werde.

«Früher hatten wir Rechte und konnten auch frei für diese einstehen. Aber seit die Taliban gekommen sind, haben alle Angst vor ihnen. Wir glauben, dass all unsere Träume zerstört wurden.» Sie könnten nicht mehr ausgehen, Arbeit oder Schulbesuche seien in weite Ferne gerückt. «Unser Leben ist dunkel geworden und wir sind wieder Gefangene», schliesst sie.

UN-Botschafterin für Menschenrechte

Jolie engagiert sich seit nunmehr 20 Jahren für Menschenrechte und hat vom UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR den Status einer Sonderbotschafterin erhalten. Im Rahmen ihrer Tätigkeit war sie bereits zwei Wochen vor 9/11 in Pakistan und besuchte dort afghanische Flüchtlinge. 2008 besuchte sie erstmals Afghanistan.

«Es macht mich krank, wie afghanische Flüchtlinge – die zu den fähigsten Menschen der Welt zählen – als Last wahrgenommen und behandelt werden», schreibt Jolie. «Ich werde mich nicht von ihnen abwenden und weiterhin nach Wegen suchen, um ihnen zu helfen. Und ich hoffe, ihr begleitet mich dabei.»

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(trx)

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