Aktualisiert 09.02.2015 11:49

Fingierter Raub

Angestellter lässt sich von Freund überfallen

Im Juli 2014 wurde ein Angestellter brutal überfallen und ausgeraubt. Nun stellte sich heraus, dass der Raub abgesprochen war.

von
da/sda
An der Schützenmattstrasse fand der fingierte Raub statt.

An der Schützenmattstrasse fand der fingierte Raub statt.

Am Morgen des 21. Juli 2014 wurde ein Angestellter eines Geschäfts an der Schützenmattstrasse Opfer eines Raubes. Der 19-jährige Mitarbeiter sollte die Tageseinnahmen zur Poststelle Spalen bringen, als er auf dem Weg dorthin in einer Unterführung von einem Unbekannten angegriffen wurde.

Der Täter schlug seinem Opfer mehrmals von hinten auf den Kopf, bis dieses zu Boden stürzte und bewusstlos liegen blieb. Mit der Tasche, in der sich mehrere tausend Franken befanden, flüchtete der Angreifer. Das Opfer wurde kurze Zeit später von einer Passantin aufgefunden. Die Polizei und die Sanität wurden verständigt – der Verletzte wurde in die Notfallstation eingewiesen.

Umfangreiche Ermittlungen der Kriminalpolizei Basel-Stadt ergaben nun, dass der Raubüberfall fingiert war. Der Angestellte habe sich von einem Komplizen überfallen und das Geld rauben lassen, teilte die Basler Staatsanwaltschaft am Montag mit. Die beiden mutmasslichen Täter seien festgenommen worden. Das Zwangsmassnahmengericht habe für die zwei 19-Jährigen Untersuchungshaft verfügt. Auch ein 21-jähriger Schweizer sei im Zusammenhang mit diesem Fall vorübergehend festgenommen worden.

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