Kaiseraugst AG: Angler suchen nach Elefant, den sie aus dem Fluss gefischt haben
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 Kaiseraugst AGAngler suchen nach Elefant, den sie aus dem Fluss gefischt haben

Drei Tage lang hatte Raphael bei Kaiseraugst beim Fischen kein Glück. Bis ihm der Elefant an der Angel hing. Doch kaum geborgen, war das Maskottchen schon wieder weg.  

von
Tanya Vögeli
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«Als ich den Klumpen geborgen hatte, befreiten wir ihn von den ganzen Wasserpflanzen und hervor kam ein Elefant.» Die beiden Fischerkollegen staunten nicht schlecht, als ihnen doch tatsächlich ein Elefant ins Netz gegangen war. 

«Als ich den Klumpen geborgen hatte, befreiten wir ihn von den ganzen Wasserpflanzen und hervor kam ein Elefant.» Die beiden Fischerkollegen staunten nicht schlecht, als ihnen doch tatsächlich ein Elefant ins Netz gegangen war. 

Instagram/361gradfishing
Bei der Ergolzmündung in den Rhein fischten sie die ein bisschen ramponierte Statue aus dem Rhein. «Sie ist aus einem dunklen schweren Holz, ihm fehlen das rechte Ohr und seine Stosszähne», so der Fischer.

Bei der Ergolzmündung in den Rhein fischten sie die ein bisschen ramponierte Statue aus dem Rhein. «Sie ist aus einem dunklen schweren Holz, ihm fehlen das rechte Ohr und seine Stosszähne», so der Fischer.

20min/News-Scout
Der Elefant soll Glück bringen und stand kurze Zeit als Maskottchen auf dem Fluss, doch schon nach einem Tag war sie wieder weg. Nun suchen die Hobbyfischer auf Facebook nach dem Glücksbringer. 

Der Elefant soll Glück bringen und stand kurze Zeit als Maskottchen auf dem Fluss, doch schon nach einem Tag war sie wieder weg. Nun suchen die Hobbyfischer auf Facebook nach dem Glücksbringer. 

Instagram/361gradfishing

Mit Müh und Not versuchten die beiden Fischerkollegen vergangene Woche, einen grossen, schweren Klumpen aus dem Wasser zu fischen, leider ohne Erfolg, denn ein Holzpfosten war im Weg. «Der grosse schwarze, klumpenartige Gegenstand ist leider an einem dieser Holzpfosten hängen geblieben und vom Haken gefallen. Natürlich wollten wir unbedingt wissen, was das ist. Wir versuchten dann einige Zeit lang, mit diversem Angelmaterial diesen Klumpen zu bergen», erzählt Raphael.

Nach einigen missglückten Versuchen wurden härtere Mittel aufgefahren: die Wathose. «Als ich den Klumpen geborgen hatte, befreiten wir ihn von den ganzen Wasserpflanzen und hervor kam eine Elefanten-Statue aus einem dunklen schweren Holz. Ihm fehlen das rechte Ohr und seine Stosszähne», so der Fischer.

Der Fang des Elefanten waren Zufall und Glücksfall

«Im gleichen Moment, als wir den Elefanten gereinigt hatten, ging meine Rute ab und ich konnte eine schöne Barbe aus dem Rhein angeln. Die drei Tage, die ich schon an diesem Platz am Fischen war, ging nichts», beschreibt Raphael. Der Elefant bringe den Hobbyfischern Glück, so die schnelle Auffassung der beiden. So wurde der Elefant als Dekoration, Glücksbringer und Maskottchen für den Angelplatz installiert. 

Auf einem geeigneten Holzpfosten, fünf Meter im Rhein, wurde er mit einem Stück Angelschnur befestigt. «Dies alles geschah am Donnerstagabend und als ich am Freitagabend nach der Arbeit wieder zurück an den Rhein ging, war der Elefant leider schon wieder weg. Es tat uns schon ein bisschen weh, als wir den leeren Pfosten dort sahen.» Die Frage sei, wer sich denn die Mühe mache, den Elefanten im 1,30 Meter tiefen und zwölf Grad kalten Wasser zu stehlen.

Glücksbringer soll zurückkommen

Auf Facebook macht der Hobbyfischer auf das verlorene Maskottchen aufmerksam: «Falls du ihn mitgenommen hast, bring ihn doch bitte wieder zurück, damit wir ihn wieder auf seinen Platz setzen können.» Schlussendlich seien die Hobbyfischer kein Verein oder Club, sondern 15 Angler jeder Altersgruppe, die regelmässig an der Ergolzmündung angelten und dort ihren Schatzelefanten geniessen wollten.

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