Angst um die Einrichtung: FCZ bläst Abschlussparty ab
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Angst um die Einrichtung: FCZ bläst Abschlussparty ab

Eigengoal der FCZ-Fans: Nach der illegalen Souvenirjagd hat der Klub das Abschiedsfest gestrichen. Für die Fan-Gemeinde ist das ein Schlag ins Gesicht.

«Das ist eine schallende Ohrfeige für alle anständigen Fans», ärgert sich Markus Imbach, Präsident des Fanclubs Letzi. Das Abschlussfest sei klar der falsche Zeitpunkt, um ein Exempel zu statuieren.

Der Klub hat Verständnis für den Groll der Fans, doch auch viele FCZ-Veranwortliche werden zu den Leidtragenden. «In die Planung der Abschlussparty haben wir sehr viel Zeit investiert», sagt Sprecher Alexander Kuszka. Der Entscheid treffe auch alle Letzi-Legenden hart.

Trotzdem: Der Verwaltungsrat wird wohl kaum von seinem Entscheid abrücken. Würde das Fest durchgeführt, müsste sich der Klub nämlich verpflichten, während der Feier einen Grossteil der Installationen des Weltklasse-Leichtathletik-Meetings zu schützen. «Die Utensilien haben einen Wert von fünf Millionen Franken», sagt Kuszka. Nach den jüngsten Vorfällen wolle man diese Verantwortung nicht tragen.

Doch es gibt auch eine gute Nachricht. Die Stadt kündigt eine Souveniraktion im Stadion an. «Alle treuen Letzifans können am 20. August gegen einen freiwilligen Betrag ein Erinnerungsstück erwerben», verspricht Urs Spinner vom städtischen Hochbaudepartement.

Romina Lenzlinger

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