Angst und Unwissen: Zu wenig Blutspender

Aktualisiert

Angst und Unwissen: Zu wenig Blutspender

In Basel spenden immer weniger Menschen Blut.

Das Blutspendezentrum SRK beider Basel verzeichnete im letzten Jahr nur noch 16787 Entnahmen gegenüber 19967 im Jahr 1999. «Gründe sind unter anderem die Angst vor Ansteckung und ein Informationsmanko», sagt Morven Rüesch, stellvertretende Zentrumsleiterin. Dagegen nahm der Verbrauch von Blutkonserven in den regionalen Spitälern von 21813 im Jahr 1999 auf 23356 im letzten Jahr zu. Deshalb musste das Blutspendezentrum im letzten Jahr 9055 Blutkonserven zu jeweils 170 Franken aus der übrigen Schweiz einkaufen.

«Unser Wunsch wäre, die Versorgung mit möglichst vielen Spenden aus der Region abzudecken», so Rüesch. Deshalb findet am Samstag von 12 bis 16 Uhr ein Tag der offenen Tür statt. Zudem ist bis 30. März das Basler Gesundheitstram mit Informationen unterwegs.

(skn)

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