Angst vor Abschreiber: UBS-Aktie unter Druck
Aktualisiert

Angst vor Abschreiber: UBS-Aktie unter Druck

Die Aktien der Grossbank UBS haben am Montag im frühen Handelsgeschäft erneut deutlich verloren. Spekulationen über mögliche Abschreiber und Verluste setzten den Kurs unter Druck.

Bis Börsenschluss erholte sich der Titel aber wieder weitgehend.

Die UBS-Aktien gingen mit einem Minus von 0,4 Prozent auf 28.86 Fr. aus dem Handel. Kurz nach Handelsbeginn war der Titel bis auf 27.60 Fr. gesunken. Am späteren Morgen setzte dann die Erholung ein.

Im Sog von UBS sanken am Montag auch die Titel der Credit Suisse um 0,5 Prozent. Julius Bär drehten nach frühen Einbussen leicht in die Gewinnzone. Der Gesamtmarkt (SMI) schloss bei -0,2 Prozent.

Böse Überraschung erwartet

Gegenstand der Spekulationen war vor allem die für Dienstag erwartete Traktandenliste zur Generalversammlung. Mögliche weitere Abschreibungen könnten zu einem Verlust im ersten Quartal führen und eine grössere Kapitalerhöhung notwendig machen, wurde im Markt gemutmasst. Auch Massnahmen zur Bewältigung der Kreditkrise könnten angekündigt werden.

Sollten die Neuigkeiten weniger negativ als erwartet ausfallen, sei eine starke Kurserholung nicht ausgeschlossen, hiess es. «Es ist viel Negatives im Kurs der UBS-Aktie drin», sagte ein Händler. (sda)

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