Gym Anxiety: Tipps gegen die Angst vor dem Fitnessstudio

Gym Anxiety: Macht dich der Besuch im Fitnessstudio nervös?

Gym Anxiety: Macht dich der Besuch im Fitnessstudio nervös?

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Publiziert

PsychologieAngst vor dem Fitnessstudio? Diese Tipps helfen

Was denken die anderen über mich? Schaffe ich die Übungen? Wir haben Tipps für mehr Selbstbewusstsein im Gym.

von
Geraldine Bidermann

Egal, ob du neu im Fitnessstudio bist oder nach einer langen Pause wieder dorthin zurückkehrst: Es kann ein einschüchternder Ort sein. Es gibt sogar einen Begriff, der das Gefühl der Nervosität oder Angst beschreibt, das viele empfinden, wenn sie daran denken, ins Fitnessstudio zu gehen: Gym Anxiety, also Angst vor dem Fitnessstudio.

Für viele ein Ort des Grauens: Die Garderobe vom Gym. 

Für viele ein Ort des Grauens: Die Garderobe vom Gym. 

Pexels / Tima Miroslava

«Was denken die Leute über mich, wenn ich aus der Garderobe komme? Wie wirke ich, wenn ich Übungen ausführe? Was ist, wenn ich eine Übung falsch ausführe und mich dabei lächerlich mache?» Diese und ähnliche Fragen werden zum Kopfkino aus Selbstzweifeln, Unsicherheiten und Ängsten.

Aber keine Sorge: Um diese Einschüchterung zu überwinden, gibt es verschiedene Strategien. Wir stellen dir sieben davon vor. 

1. Sprich mit einem Personal Trainer und gönne dir einen sanften Start

Seriöse Gyms bieten eine Einführungs-Session an, bei der du in einem persönlichen Gespräch mit Mitarbeitenden eine Führung durchs Gym erhältst. Vielleicht kannst du auch gleich ein Personal Training buchen, bei dem dir alle Bewegungsabläufe und Geräte genau erklärt werden. 

Findest du die Vorstellung, ein ganzes Workout zu absolvieren, überfordernd? Dann setze dir anfangs kleine Ziele. Personal Trainer Chris Perry erklärt in seinem Tiktok, dass schon zehn Minuten auf dem Crosstrainer ein Erfolg sind. 

2. Nimm eine Begleitung mit

Suche dir einen Gym-Buddy. Das pusht die Motivation und auch das Selbstbewusstsein. Zusammen seid ihr stark und steht den Gym-Besuch durch! Hier findest du weitere Tricks, die sofort Lust auf Sport machen. 

Bist du manchmal auch nervös, bevor du ins Gym gehst?

3. Besuche einen Gruppenkurs

Vielleicht ist das Trainieren an Geräten, an denen du in der Regel auf dich allein gestellt bist, (noch) nicht dein Ding. Buche für den Anfang eine Fitness-Stunde, bei dem Instruktorinnen und Instruktoren dich und andere coachen. Und keine Angst: Die anderen Teilnehmenden haben weniger Zeit, dich zu beobachten, als du wahrscheinlich meinst. Falls doch, strengen sie sich selbst einfach zu wenig an.  

Sport macht zusammen mehr Spass – und du stehst nicht alleine im Zentrum der Aufmerksamkeit. 

Sport macht zusammen mehr Spass – und du stehst nicht alleine im Zentrum der Aufmerksamkeit. 

Pexels / Pavel Danilo

4. Wähle Randzeiten

Möchtest du das Gym in aller Ruhe kennen lernen? Vielleicht hast du zum Beispiel am Wochenende die Möglichkeit, möglichst früh da zu sein. Dann sind Fitness-Studios oft weniger dicht besetzt als abends. Auch das Personal hat dann mehr Zeit, um auf deine Fragen einzugehen. 

Meide die Rush Hour, wenn du dich anfangs noch unsicher fühlst.

Meide die Rush Hour, wenn du dich anfangs noch unsicher fühlst.

Pexels  / Anna Shvets

5. Praktiziere Selbstliebe

«Meine Leggings betonen meine Schenkel», «Alle anderen haben mehr Muskeln», «Ich mache mich so krass lächerlich bei dieser Übung» – kennst du diese bösen inneren Stimmen? Beobachte, wie du mit dir selbst sprichst und übe dich in Selbstliebe. Anstatt dich runterzumachen, sagst du dir lieber: «Wie cool bin ich eigentlich, dass ich heute meinem Körper und Geist etwas Gutes tue?»

Glaube an dich selbst und vergleiche dich nicht mit anderen. Du schaffst das!

Glaube an dich selbst und vergleiche dich nicht mit anderen. Du schaffst das!

Giphy

6. Versuche ein «Shy Girl Workout»

Wenn der Gedanke ans Gym dich nervös macht, bist du nicht allein. Auf Tiktok entstand daraus der Hashtag #ShyGirlWorkouts, der schon über 140’000 Aufrufe hat. 

Dahinter stecken Trainingsroutinen, die wenig Equipment benötigen und in einer ruhigen Ecke des Gyms absolviert werden können. 

7. Akzeptiere die Nervosität

Das Wichtigste zum Schluss: Nervosität ist nichts Schlimmes. Wer etwas Neues ausprobiert, ist oftmals aufgeregt. Wer umgekehrt immer in der gleichen Routine und Komfortzone bleibt, stumpft irgendwann ab. Umarme dieses Gefühl also und sei stolz, dass du etwas wagst! Nimm deine Gefühle wahr, akzeptiere sie und beruhige dich vor dem Gym-Besuch mit ein paar Entspannungs-Tricks

Verinnerliche den Gedanken, dass das Fitnessstudio dir guttut. Du wirst dich nach jedem Training garantiert besser fühlen als zuvor. 

Verinnerliche den Gedanken, dass das Fitnessstudio dir guttut. Du wirst dich nach jedem Training garantiert besser fühlen als zuvor. 

Pexels / Victor Freitas

Je mehr du dich vorbereitest, bevor du ins Fitnessstudio gehst, desto eher kannst du es mit einem Gefühl der Erfüllung und des Erfolgs verlassen. Dieses Gefühl wird dir helfen, positive statt negative Gefühle mit dem Gym-Besuch zu verbinden.

Mit ein wenig Übung wirst du dich so schon bald auf den Glücks-Kick freuen, der nach dem Sport auf dich wartet. Vielleicht gönnst du dir nach jedem Gym-Besuch auch eine kleine Belohnung? Das hilft gemäss der Hirnforscherin Dr. Anjali Raja, nachaltige Routinen zu kreieren. Viel Glück!

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