Angst vor einer Infektion: Knut bekommt Antibiotika
Aktualisiert

Angst vor einer Infektion: Knut bekommt Antibiotika

Sorge um das Berliner Eisbärbaby Knut: Das Pelztier war gestern nicht so munter wie sonst und hat von den Tierärzten des Zoos vorsorglich ein Antibiotikum verabreicht bekommen.

Der Auftritt im Freigehege am Vormittag musste nach einer halben Stunde vorzeitig abgebrochen werden, wie Zoo-Tierarzt Andreas Ochs sagte. «Knut zeigt ein anderes Verhalten. Er ist nicht mehr so munter wie sonst.» Dem Star-Bären werde nun hinter den Kulissen Ruhe gewährt, während man ihn genau beobachte. «Im Moment liegt er auf seiner Decke und schläft», so Ochs.

Das mutmassliche Problem des kleinen Eisbären: Er bekommt oben rechts seinen ersten bleibenden Eckzahn. Das Antibiotikum sei ihm vorsichtshalber verabreicht worden. «Er ist zwar schon kräftig, aber immer noch ein Jungtier und damit anfällig für Infektionen», erklärte Ochs.

Ob «Cute Knut» in den kommenden Tagen öffentlich zu sehen sein wird, könne er jetzt nicht sagen. «Der Kleine ist ja keine Maschine», sagte Ochs.

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