Aktualisiert 13.11.2007 14:32

Angst vor Fluch: Heirat mit Hündin

Als Wiedergutmachung für einen Akt von Tierquälerei hat ein Mann in Südindien eine Hündin geheiratet.

Der Bräutigam P. Selvakumar glaube, dass ein Fluch auf ihm liege, seit er vor 15 Jahren zwei Hunde zu Tode gesteinigt habe, schrieb die Zeitung «Hindustan Times» am Dienstag. Die Streunerin «Selvi» wurde für die Zeremonie am Sonntag in einem Hindutempel im Unionsstaat Tamil Nadu eigens gebadet, mit Blumen geschmückt und in einen Sari gehüllt.

Seit der Steinigung der Hunde seien seine Beine und Hände gelähmt, und er habe auf einem Ohr das Gehör verloren, sagte der 33-Jährige in dem Zeitungsbericht. Ein Astrologe habe Selvakumar gesagt, er könne nur mit einer Hochzeit geheilt werden. Dem Volksglauben im ländlichen Indien zufolge können Hochzeiten mit Hunden und anderen Tieren böse Flüche abwenden. (dapd)

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