Jordan-Virus – Angst vor Jordan-Virus – Bauer setzt auf Corona-Massnahmen im Gewächshaus
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Jordan-VirusAngst vor Jordan-Virus – Bauer setzt auf Corona-Massnahmen im Gewächshaus

Im letzten Jahr wurde das global auftretende, äusserst schädliche Jordan-Virus erstmals in Schweizer Tomaten nachgewiesen. Für betroffene Gemüseproduzenten hat das gravierende Folgen. Für Menschen ist dieses Virus ungefährlich. Die Branche rechnet mit einer weiteren Ausbreitung des Virus.

Für Tomaten und Peperoni ist das Virus extrem schädlich. Ursprung hat das Virus in Israel, es hat sich jedoch seither weit verbreitet und ist inzwischen auch in unseren Gefilden angekommen. Besonders betroffen sind die grossen Anbaugebiete in Holland und Deutschland. In der Schweiz gab es bisher nur einen Fall. Der Stv. Direktor für den Verband Schweizer Gemüseproduzenten sagt zur Situation: «Nicht ohne Grund hat der Bund dieses Virus als Quarantäne-Organismus eingestuft, welcher meldepflichtig und bekämpfungspflichtig ist, und bei einem Befall müssen alle Pflanzen vernichtet werden.».

Zu den präventiven Schutzmassnahmen gehören strenge Zugangsbestimmungen, regelmässiges Testen von Pflanzen, konsequentes Tragen von Schutzkleidung und vor allem das Reinigen von Werkzeugen. Gemüseproduzent Beat Bösiger hat seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zusätzlich ein Verbot auferlegt. Keine Fremden Tomaten dürfen in den Betrieb gebracht werden, da diese nicht geprüft sind und so das Virus in eine sonst gesunde Ernte einschleppen könnten.

Trotz aller Vorsichtsmassnahmen kann es alle Gemüseproduzenten treffen und schnell zu einem Verlust von mehreren Millionen Franken führen. 

(Team Video News)

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