Angst vor Jugendgewalt
Aktualisiert

Angst vor Jugendgewalt

Der Bundesrat malt schwarz: Steigender Drogenkonsum und zerfallene Familienstrukturen führten zu mehr Jugendgewalt.

Der Bundesrat ist besorgt über die jüngsten Massenschlägereien von Jugendlichen. Gründe für diese Vorfälle seien zerfallene Familienstrukturen, steigender Drogenkonsum, unsichere berufliche Perspektiven oder mangelnde Integration von jungen Ausländern, schreibt er in seiner Antwort auf eine Frage aus dem Nationalrat. Auf Bundesebene befassen sich schon heute mehrere Stellen mit Präventionsarbeit im Bereich Jugendgewalt.

«Wenn Jugendliche keine Stelle finden und keine Zukunftsperspektive mehr haben, kann dies zu Aggressionen führen», bestätigt Jugendpsychologin Doris Tschofen. Um die Gewalt einzudämmen, müssten den Jugendlichen auch in der Schule Umgangsregeln und das gewaltfreie Lösen von Konflikten beigebracht werden.

In diesem Monat kam es im Bahnhof Luzern, auf dem Aeschenplatz in Basel und in Lugano zu Massenschlägereien von Jugendlichen.

(AP/csr)

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