«Beauty all over»: Anja Zeidler zeigt, wie ein After-Baby-Body wirklich aussieht
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«Beauty all over»Anja Zeidler zeigt, wie ein After-Baby-Body wirklich aussieht

Die Luzerner Selflove-Influencerin findet einen knapp ein Jahr alten, intimen Schnappschuss von sich – und teilt ihn auf Instagram. Das Echo ist gross.

von
Katja Fischer
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Die Luzerner Selflove-Influencerin Anja Zeidler (27) zeigt ein Bild ihres After-Baby-Bodys auf Instagram.

Die Luzerner Selflove-Influencerin Anja Zeidler (27) zeigt ein Bild ihres After-Baby-Bodys auf Instagram.

Instagram/Anja Zeidler/Brandertainment
Eine Followerin bedankt sich für ihren Mut. Anja widerspricht: Es habe gar keinen Mut gebraucht.

Eine Followerin bedankt sich für ihren Mut. Anja widerspricht: Es habe gar keinen Mut gebraucht.

Instagram/Anja Zeidler
Am 28. Januar 2019 wurden Anja Zeidler und ihr Freund Milan Anicic (24) Eltern von Jela.

Am 28. Januar 2019 wurden Anja Zeidler und ihr Freund Milan Anicic (24) Eltern von Jela.

Instagram/anjazeidler/brandertainment

Darum gehts

  • Anja Zeidler teilt ein intimes Körperbild von sich auf Instagram.

  • Darauf zu sehen: ihr Bauch kurz nach der Geburt von Tochter Jela. Oder wie sie es beschreibt: «Beauty all over» – «überall Schönheit».

  • Tausende haben das Bild geherzt, Dutzende kommentiert.

  • Zeidler stellt klar: Für einen solchen Post brauche es keinen Mut.

Schlaffe Haut, Falten und Dehnungsstreifen: Anja Zeidler (27) zeigt in ihrem Instagram-Post vom späten Montagabend die nackte Wahrheit. Beim Scrollen durch ihre Fotos hat die Selflove-Influencerin aus Luzern das private Körperbild, das kurz nach der Geburt von Tochter Jela vor knapp elf Monaten entstanden ist, wiederentdeckt. Und keine Probleme damit, es mit mit knapp 280’000 Follower*innen zu teilen. Denn: «I see Beauty all over» – «ich sehe überall Schönheit», schreibt Anja dazu.

Der Post hat ein grosses Echo ausgelöst. Knapp 5000 Likes hat das After-Baby-Body-Bild bislang kassiert, Dutzende haben es kommentiert. Und sich bei Zeidler bedankt. «Danke fürs Zeigen der Realität», kommentiert eine Followerin etwa.

Mehr als nur die Hülle

Eine andere schreibt: «Danke für den Mut, das Bild mit uns zu teilen.» Zeidler stellt in den Kommentaren klar: «Es brauchte keinen Mut. Ich finde es schön.»

Weder während der Schwangerschaft noch nach der Geburt habe es sie Mut gekostet, Fotos von sich zu posten, führt sie im Gespräch mit 20 Minuten aus. «Ich bin mit mir im Reinen, egal, wie ich aussehe.» Dazu gehöre weit mehr als ihr Aussehen. «Ich finde mich schön, so wie ich bin, denn ich sehe mich als Ganzes – nicht nur meinen Körper.»

Sie möge weder den Begriff «After-Baby-Body, noch die Tatsache, dass das Aussehen einer Frau ständig bewertet wird. «Sogar dann, wenn sie das grösste Wunder vollbracht hat.»

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Keine Lust auf Sport

Denn auch auf diesen Post gab es negatives Feedback – wie «immer mal wieder», so Anja. Einmal sei ihr sogar vorgeworfen worden, sie würde ihr Kind vernachlässigen, weil sie ständig im Fitnessstudio stehe. «Sonst könne es ja gar nicht sein, dass ich wieder so schlank sei.»

In Wahrheit ist das Gegenteil der Fall. Während sich Zeidler vor Jahren noch tagtäglich an Kraftgeräten abstrampelte, hat sie inzwischen schon lange kein Gym mehr von innen gesehen. Seit Jelas Geburt mache sie kaum mehr Sport und hat auch «kein Bedürfnis nach Trainingsplan und Co.», sagt sie. Die Kleine halte sie ohnehin genug auf Trab.

Heute setze sie auf Intuition statt Training. «Ich habe aufgehört, mich an Normen zu orientieren und wünschte, das könnten andere auch.»

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